Streitsache der bremischen Marschländer gegen die bremischen Stände, speziell gegen Catharina Ölgarth Meyer, verw. Wyneken und Wissing, wegen Exemtion, jetzt Vollstreckung des Tribunalsurteils wegen Wiederbesteuerung der befreiten Ländereien im Alten Land
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Streitsache der bremischen Marschländer gegen die bremischen Stände, speziell gegen Catharina Ölgarth Meyer, verw. Wyneken und Wissing, wegen Exemtion, jetzt Vollstreckung des Tribunalsurteils wegen Wiederbesteuerung der befreiten Ländereien im Alten Land
Rep. 5a, Nr. 2337
Rep. 5a Fach 145 Nr. 18
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 12 Die Landstände >> 2.2 12 3 Marschländer
1677-1692
Enthält: - Gesuch der Bürgermeister, Hauptleute und Gevollmächtigten des Alten Landes an die braunschweig-lüneburgische Regierung vom 19. November 1677 um Erklärung des Suhrenhofes der Witwe im Kirchspiel Hollern für schatzpflichtig; Gegenschrift der Witwe an die Regierung vom 18. Dezember 1677, mit nachfolgendem Mandat an die Vertreter des Alten Landes vom 19. Dezember 1677; Beantwortungsschrift der Altländer vom Januar 1678 (mit Anlagen: Tribunalsurteile von 1672 und 1673, Mandat der Regierung an die Witwe vom 25. Januar 1678), mit nachfolgendem Mandat der Regierung an die Witwe vom 30. Januar 1678; Schreiben der Witwe Meyer an die Regierung vom 13. Februar 1678, mit nachfolgendem Mandat an die Altländer vom 19. Februar 1678; Abfertigungsschrift der Altländer, mit nachfolgendem Mandat der Regierung an die Witwe vom 5. März 1678; Exceptionsschrift der Witwe vom 4. April 1678; Gegenschrift der Altländer (mit Anlagen: Positionales zur Beweisführung, Urteil vom 15. August 1665 in der Klagesache der Einwohner des Alten Landes gegen den Königsmarck'schen Oberinspektor Jodocus Protte wegen Kontributionsbefreiung vom Dehmel'schen Hof); Gesuch der Altländer um Zitation der Witwe vom 2. November 1678 (mit Anlagen: Mandat der Regierung an die Witwe Meyer vom 26. September 1678 wegen Beantwortung der Artikel, Vollmacht der Altländer für Dr. Caspar Matthias Schwartz vom 19. November 1677); Gesuch der Altländer um einen Zeugenprozess (mit Anlage: Beweisartikel); Protokoll vom 29. August 1678 über die Zeugenvernehmung; Responsiones der Witwe vom 29. November 1678; Regierungsbescheide vom 29. April und 12. August 1679; weiteres Vernehmungsprotokoll vom 7. Juni 1679; Zitation der Regierung an die Witwe vom 21. Juni 1679 - Gesuch der Erben des Landrentmeisters Christoph Wyneken an die schwedische Regierung in Stade vom 9. November 1681 um Schutz im Spezialprozess gegen die Altländer (mit Anlagen: Bescheide der braunschweig-lüneburgischen Regierung vom 20. November 1677 und 12. August 1679); Gesuch der Erben des Landrentmeisters Wyneken vom 7. Oktober 1692 um Aushändigung der Akten aus lüneburgischer Zeit; Tribunalsurteil in der Sache vom 10. November 1691; Urteil der Kommission vom 2. Dezember 1692 in der Streitsache der Altländer gegen die Erben des Christoph Wyneken wegen Wiederbesteuerung der im Alten Land belegenen Länderei; Übergabe des Appellationsinstruments der Erben an die Regierung vom 12. Dezember 1692
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1665
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1673
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1673
Meyer, Catharina Ölgarth, verw. Wyneken u. Wissing Protte, Jodocus, Oberinspektor, Königsmarck'scher Schwartz, Caspar Matthias, Dr., Advokat Wyneken, Christoph, Landrentmeister, Erben
Altes Land, Ländereien, befreite Altes Land, Bürgermeister, Hauptleute u. Gevollmächtigte Hollern, Suhrenhof Borstel, Dehmel'scher Hof
Marschländer, bremische Regierung, braunschweig-lüneburgische, Stade Güter, befreite, Altes Land Tribunal, Wismar Suhrenhof, Hollern Hof, Dehmel'scher, Borstel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
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