Franke, Kurt Manfred (Bestand)
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Best. 1269
Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe, Partei-, Vereins-, Familienarchive >> Buchstabe F
1. Übernahme, Ordnung und Verzeichnung, Benutzung
Der Schriftsteller Dr. Kurt Manfred Franke (* 1930 Haan bei Hilden) hat l aut Vertrag vom 12./17. Nov. 1981 mit dem Historischen Archiv der Stadt Köln die Hinterlegung seiner Unterlagen aus schriftstellerischer und journalistischer Tätigkeit als Leihgabe im Historischen Archiv vereinbart. Die Abgabe geschieht sukzessive. Bisher sind fünf Ablie - ferungen dem Archiv übergeben worden: acc. 974/78 Nr. 1 - 23, acc. 1452/86 Nr. 24 - 30, acc. 1604/87 Nr. 31 - 36, acc. 2323/95 Nr. 37 - 65, acc. 2497/96 Nr 66 - 77. Der Nachlaß hat die Bestands - Nr. 1269. Sein Umfang beläuft sich z. Zt. auf 10 Archivkartons.
Die abgegebenen Unterlagen wurden umgebettet und in der vom Autor vorgegebenen Folge mit einer laufenden Nummer versehen. Ihr Inhalt ist nachfolgend nach Sachgruppen kurz aufgelistet.
Für die Benutzung durch Dritte ist der Bestand vorerst gesperrt. Eine evtl. Einsichtnahme in die Unterlagen ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Leihgebers möglich. Anschrift: Dr. Manfred Franke, Eichenweg 10, 53797 Lohmar-Donrath.
Köln, den 14. 11. 1996
Frau Dr. Wegener
2. Lebensabriß von Manfred Franke
(mit Auswahl der Werke)
1930 April 23 Geb. in Haan bei Hilden/Rheinland, Sohn
eines Beamten.
1936 - 1951 Besuch der Volksschule und Oberschule in
Hilden.
1951 - 1957 Studium der Volkskunde, Germanistik und
Philosophie in Marburg und Frankfurt.
1957 Promotion über ein volkskundliches
Thema.
1958 Der Schinderhannes in der deutschen
Volksüberlieferung. Eine volkskundliche Monographie. Dissertation Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt 1957, Frankfurt 1958.
1957 - 1963 Beim Süddeutschen Rundfunk Stuttgart
tätig.
1962 Feature - Preis von Radio Bremen.
1963 ff. Beim Deutschlandfunk Köln tätig.
1969 Leiter der Abteilung Wissenschaft und
Bildung beim Deutschlandfunk.
1967 Ein Leben auf Probe , Erzählung; 1978
Neuausgabe.
1970 Bis der Feind kommt , Roman.
1970 Progrom , Hörspiel.
1973 Mordverläufe , Roman; 1986 Neuausgabe,
1990 hebräische Übersetzung.
1981 Albert Leo Schlageter. Der erste Soldat
des 3. Reiches. Die Entmythologisierung eines Helden.
1984 Schinderhannes. Das kurze, wilde Leben
des Johannes Bückler, neu erzählt nach alten Protokollen, Briefen und Zeitungs - berichten ; 1990 auch als insel taschenbuch Nr. 1269.
1993 Das Rheingold. Die Selbsterfindung des
Erfinders Heinrich Hermann Kurschildgen , in: Hildener Jahrbuch 1993 NF Bd. 9, S. 37 - 84
Vgl. Lik- Heft 1 (1974), hrsg. von der Stadtbücherei Köln, Redaktion: Horst - Johannes Tümmers, Ernst Schmitt.
Der Schriftsteller Dr. Kurt Manfred Franke (* 1930 Haan bei Hilden) hat l aut Vertrag vom 12./17. Nov. 1981 mit dem Historischen Archiv der Stadt Köln die Hinterlegung seiner Unterlagen aus schriftstellerischer und journalistischer Tätigkeit als Leihgabe im Historischen Archiv vereinbart. Die Abgabe geschieht sukzessive. Bisher sind fünf Ablie - ferungen dem Archiv übergeben worden: acc. 974/78 Nr. 1 - 23, acc. 1452/86 Nr. 24 - 30, acc. 1604/87 Nr. 31 - 36, acc. 2323/95 Nr. 37 - 65, acc. 2497/96 Nr 66 - 77. Der Nachlaß hat die Bestands - Nr. 1269. Sein Umfang beläuft sich z. Zt. auf 10 Archivkartons.
Die abgegebenen Unterlagen wurden umgebettet und in der vom Autor vorgegebenen Folge mit einer laufenden Nummer versehen. Ihr Inhalt ist nachfolgend nach Sachgruppen kurz aufgelistet.
Für die Benutzung durch Dritte ist der Bestand vorerst gesperrt. Eine evtl. Einsichtnahme in die Unterlagen ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Leihgebers möglich. Anschrift: Dr. Manfred Franke, Eichenweg 10, 53797 Lohmar-Donrath.
Köln, den 14. 11. 1996
Frau Dr. Wegener
2. Lebensabriß von Manfred Franke
(mit Auswahl der Werke)
1930 April 23 Geb. in Haan bei Hilden/Rheinland, Sohn
eines Beamten.
1936 - 1951 Besuch der Volksschule und Oberschule in
Hilden.
1951 - 1957 Studium der Volkskunde, Germanistik und
Philosophie in Marburg und Frankfurt.
1957 Promotion über ein volkskundliches
Thema.
1958 Der Schinderhannes in der deutschen
Volksüberlieferung. Eine volkskundliche Monographie. Dissertation Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt 1957, Frankfurt 1958.
1957 - 1963 Beim Süddeutschen Rundfunk Stuttgart
tätig.
1962 Feature - Preis von Radio Bremen.
1963 ff. Beim Deutschlandfunk Köln tätig.
1969 Leiter der Abteilung Wissenschaft und
Bildung beim Deutschlandfunk.
1967 Ein Leben auf Probe , Erzählung; 1978
Neuausgabe.
1970 Bis der Feind kommt , Roman.
1970 Progrom , Hörspiel.
1973 Mordverläufe , Roman; 1986 Neuausgabe,
1990 hebräische Übersetzung.
1981 Albert Leo Schlageter. Der erste Soldat
des 3. Reiches. Die Entmythologisierung eines Helden.
1984 Schinderhannes. Das kurze, wilde Leben
des Johannes Bückler, neu erzählt nach alten Protokollen, Briefen und Zeitungs - berichten ; 1990 auch als insel taschenbuch Nr. 1269.
1993 Das Rheingold. Die Selbsterfindung des
Erfinders Heinrich Hermann Kurschildgen , in: Hildener Jahrbuch 1993 NF Bd. 9, S. 37 - 84
Vgl. Lik- Heft 1 (1974), hrsg. von der Stadtbücherei Köln, Redaktion: Horst - Johannes Tümmers, Ernst Schmitt.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechteinformation beim Datengeber zu klären.
10.06.2025, 08:12 MESZ