Die Kirchengeschworenen von Dedesdorf (Dedestorff) urkunden über die Warf, genannt "Klusenwarff zumm Nienlande", die der Kirche gehört und seit 1560 von den damaligen Kirchengeschworenen Johan Stuuren und Eiler Etzenn an Johann Almesenn und seine Erben verpachtet worden ist. In Beisein von Nanke Almesen, der seinem verstorbenen Vater gefolgt war, wird dieser Vertrag aufgehoben. Es siegeln Mag. Heinrich Tieling, Johannes Neuhans und Johannes Conter. Datierung: 1586 Mai 11
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Die Kirchengeschworenen von Dedesdorf (Dedestorff) urkunden über die Warf, genannt "Klusenwarff zumm Nienlande", die der Kirche gehört und seit 1560 von den damaligen Kirchengeschworenen Johan Stuuren und Eiler Etzenn an Johann Almesenn und seine Erben verpachtet worden ist. In Beisein von Nanke Almesen, der seinem verstorbenen Vater gefolgt war, wird dieser Vertrag aufgehoben. Es siegeln Mag. Heinrich Tieling, Johannes Neuhans und Johannes Conter. Datierung: 1586 Mai 11
NLA OL, Best. 24, -5 Urk. Nr. 30
Best. 24-5 Orte, Dedesdorf
NLA OL, Best. 24 Friesische Landesgemeinden
Friesische Landesgemeinden >> 5 Urkunden >> 5.2 Land Würden
11.05.1586
Enthält: Abschrift (16./17. Jh.); dt.; Papier, Doppelblatt Rückvermerk: Namkke Almessen und einen werff, den Klusenn werff genant, betreffende Beilagen: ja Hinweis: Ob Tieling eventuell der Pastor in Dedesdorf war, bleibt unklar, da die gesicherte Predigerreihe erst 1588 mit Onneke Memessen einsetzt; s. Die Prediger des Herzogtums Oldenburg seit der Reformation, S. 48f. Ein mag. Heinrich Tiling 1571 als gräflicher Rat in Best. 24-1 Urk. Nr. 65 genannt.
Verzeichnung
Ergänzungen: Klassifikation TeilB: 1586_05_11
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:08 MESZ