Kläger: Rat der Stadt Lüneburg.- Beklagter: Räte der Städte Hamburg und Lübeck.- Streitgegenstand: Citationis; Streit um die Befreiung Lüneburgs vom Eßlinger Zoll, um den Einsatz von Kriegsschiffen durch die Beklagten und um das von den Beklagten ausgesprochene Verbot der Salzeinfuhr
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211-2_L 45 c Teil 1
L 2988
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> L
1278,1442,1576,1588-1634
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Georg Melchior Kirwand (1589), Dr. Johann Jacob Kremer (1593), (Dr.) (Johann Leonhard) Gerard (1632). Beklagte: Dr. Johann Gödelmann und Dr. Sebastian Wolff (1589), Lt. Martin Khun (1618).- Instanzen: 1. Reichskammergericht 1589-1634.- Darin: Urkunde von 1278 über die Erteilung von Privilegien an die Stadt Lüneburg durch Herzog Johann von Sachsen; Urkunde von 1442 über die Bestätigung der Privilegien der Stadt Lüneburg durch Kaiser Friedrich III.; Schutz- und Schirmbrief von 1576 des Kaisers Maximilian II. für die Bürger der Stadt Lüneburg; Vergleich von 1588 zwischen den Parteien; Kommissionsbericht von 1590 des Conrad von Bothmer, Abt des Klosters St. Michael in Lüneburg, und des Wilhelm von Kleve, Dekan des Domkapitels zu Bardowick; über die Zeugenbefragung zahlreicher Einwohner (unter anderem Bauern und Fischer) in Lüneburg, Bardowick, Stöckte, Howe, Laßrönne und Tonnhausen; Kommissionsbericht von 1615 des Dr. Isaac Memmius über die Zeugenbefragung zahlreicher Einwohner in Neuengamme, Kirchenwerder und auf dem holsteinischen Teil des Krauel.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11244 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ