Kläger: Benedict Wittorf, für sich und seine Brüder Paul und Carl Philipp Wittorf, zu Kiel, Beklagter: Paul Rantzau zu Plön, dann zu Lütjenburg, später zu Lübeck als Erbe seiner Mutter Anna Rantzau, Witwe des Heinrich Rantzau zu Lütjenburg, Prozessvertreter: Dr. Johann Georg Krapff, Dr. Jonas Eucharius Erhardt, Notar Georg Engelsüs, Lizentiat der Rechte Peter Paul Steuernagel, Dr. Georg Goll, Dr. Conrad Blaufelder, Streitgegenstand: Streit um die Erbschaft des in Paris verstorbenen Jasper Wittorf zwischen seinen Halbbrüdern und seiner Mutterschwester Anna Rantzau
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Kläger: Benedict Wittorf, für sich und seine Brüder Paul und Carl Philipp Wittorf, zu Kiel, Beklagter: Paul Rantzau zu Plön, dann zu Lütjenburg, später zu Lübeck als Erbe seiner Mutter Anna Rantzau, Witwe des Heinrich Rantzau zu Lütjenburg, Prozessvertreter: Dr. Johann Georg Krapff, Dr. Jonas Eucharius Erhardt, Notar Georg Engelsüs, Lizentiat der Rechte Peter Paul Steuernagel, Dr. Georg Goll, Dr. Conrad Blaufelder, Streitgegenstand: Streit um die Erbschaft des in Paris verstorbenen Jasper Wittorf zwischen seinen Halbbrüdern und seiner Mutterschwester Anna Rantzau
LASH, Abt. 390 Nr. 514
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1614-1643
Enthält: Landgericht 1614-1616, RKG 1617-1643; Sprüche des Schöppenstuhls und des Hofgerichts zu Wittenberg 1616 in einer ähnlichen Streitigkeit um die Erbschaft der Drude von Buchwaldt, geb. Rantzau (Acta priora, Nr. 12, Beilagen)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:04 MEZ