Gültbrief
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A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. 1659
A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6) >> Bd. 4 Armenpflege: Zinsbriefe, Kaufbriefe u.ä.
1391 Januar 11, Mittwoch vor St. Hylarien Tage
Regest: Hans Schopp, Bürger zu Rütlingen, vergicht (= erklärt), daß er und alle seine Erben den armen Feldsiechen, gesessen bei St. Peters Kirchhof zu Rütlingen, und allen ihren Nachkommen geben sollen 1 Pfund guter, genehmer Heller stätes, ewiges und jährliches Gelds, jährlich auf St. Martins Tag zu geben aus seinem Haus zu Rütlingen in der Gasse bei dem Lindlin an Heinz Landolts Haus und an Benz Scherlings Garten. Vormals gehen aus seinem Haus 5 Schilling weniger 3 Heller.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Git Wernher und Walther Scherma
Git Martin Dieterich
Ist ihm im Bau 10 ß abgegangen, zinst fürhin nur 10 ß
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Git Wernher und Walther Scherma
Git Martin Dieterich
Ist ihm im Bau 10 ß abgegangen, zinst fürhin nur 10 ß
Archivale
Siegel (Erhaltung): Siegel leicht beschädigt
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Zeugen: Wernher Ungelter und Conrad Geptz, Richter zu Rütlingen
Insigel der Stadt Rütlingen
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Zeugen: Wernher Ungelter und Conrad Geptz, Richter zu Rütlingen
Insigel der Stadt Rütlingen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ