A: Markgraf Georg Friedrich von Brandenburg-Ansbach. S: A. Markgraf Georg Friedrich von Brandenburg[-Ansbach] überträgt Endres Mußmann, brandenburg-ansbach. Kammerschreiber und Rat, wegen seiner langwirigen, getreuen und nüzlichen dinst folgende ansbach. Lehen als Eigentum: die Lehen, die Mußmann von Hieronimus Schnödt und dessen Ehefrau Anna für 5000 fl rh gekauft hatte, umfassend. - den Burgstall Defersdorff (Defersdorf, Markt Roßtal, LK Fürth) mit der Schenkstätte (ansbach. Mann- und Frauenlehen),. - ein Drittel des Hofes in Leuzdorff (Leuzdorf, Gde. Rohr, LK Roth) (ansbach. Mannlehen), neben dem Mußmann ein zweites Drittel erwarb, das bereits Eigen war,. - und das Schloss Duerrenmunngena (Dürrenmungenau, Stadt Abenberg, LK Roth) (ansbach. Mannlehen);. außerdem die Lehen, die Mußmann von den Brüdern Wolff Christoff und Christoff Florian Schechs 1565 II 1 für 1600 fl gekauft hatte, umfassend. - das Dorf Mebenberg (Mäbenberg, Gde. Georgensgmünd, LK Roth), fünf Weiher in Mebenberg sowie 13 Güter und zwei Gärten in und bei Abenberg (Stadt Abenberg, LK Roth) (ansbach. Mann- und Frauenlehen).
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A: Markgraf Georg Friedrich von Brandenburg-Ansbach. S: A. Markgraf Georg Friedrich von Brandenburg[-Ansbach] überträgt Endres Mußmann, brandenburg-ansbach. Kammerschreiber und Rat, wegen seiner langwirigen, getreuen und nüzlichen dinst folgende ansbach. Lehen als Eigentum: die Lehen, die Mußmann von Hieronimus Schnödt und dessen Ehefrau Anna für 5000 fl rh gekauft hatte, umfassend. - den Burgstall Defersdorff (Defersdorf, Markt Roßtal, LK Fürth) mit der Schenkstätte (ansbach. Mann- und Frauenlehen),. - ein Drittel des Hofes in Leuzdorff (Leuzdorf, Gde. Rohr, LK Roth) (ansbach. Mannlehen), neben dem Mußmann ein zweites Drittel erwarb, das bereits Eigen war,. - und das Schloss Duerrenmunngena (Dürrenmungenau, Stadt Abenberg, LK Roth) (ansbach. Mannlehen);. außerdem die Lehen, die Mußmann von den Brüdern Wolff Christoff und Christoff Florian Schechs 1565 II 1 für 1600 fl gekauft hatte, umfassend. - das Dorf Mebenberg (Mäbenberg, Gde. Georgensgmünd, LK Roth), fünf Weiher in Mebenberg sowie 13 Güter und zwei Gärten in und bei Abenberg (Stadt Abenberg, LK Roth) (ansbach. Mann- und Frauenlehen).
Hochstift Eichstätt, Urkunden nach 1500 1565/Jun/9*
Zusatzklassifikation: Umwandlung von Lehen in Eigen
Hochstift Eichstätt, Urkunden nach 1500
Hochstift Eichstätt, Urkunden nach 1500 >> Hochstift Eichstätt, Urkunden nach 1500 (in chronologischer Folge)
1565 Juni 09
Urkunden
ger
Unternummer: Jun/9*
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Insert in EU 1567/II/24
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Insert in EU 1567/II/24
Georg Friedrich, Markgraf von Brandenburg-Ansbach 1543 - 1603
Mußmann, Andreas, ansbach. Kammerschreiber und Rat (1565)
Schnödt, Hieronymus (1565)
Schnödt, Anna (1565)
Schechs, Wolfgang Christoph (1565)
Schechs, Christoph Florian (1565)
Defersdorf (Markt Roßtal, LK Fürth)
Leuzdorf (Gde. Rohr, LK Roth)
Dürrenmungenau (Stadt Abenberg, LK Roth)
Mäbenberg (Gde. Georgensgmünd, LK Roth)
Abenberg (Stadt Abenberg, LK Roth)
Lehen
Mannlehen
Eigen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:53 MESZ
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