Nordelbisches Studien- und Entwicklungsprojekt "Behinderte Menschen leben in den Gemeinden" (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigenLandeskirchliches Archiv der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland
Objekt beim Datenpartner
31.2.06 Nordelbisches Studien- und Entwicklungsprojekt "Behinderte Menschen leben in den Gemeinden" Nordelbisches Studien- und Entwicklungsprojekt "Behinderte Menschen leben in den Gemeinden" Nordelbisches Studien- und Entwicklungsprojekt "Behinderte Menschen leben in den Gemeinden"
Landeskirchliches Archiv der Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland (Archivtektonik) >> 3 Dienste und Werke >> 31 Dienste und Werke der Landeskirchen >> 31.2 Gottesdienst, Kirchenmusik und Gemeinde
Bestandsbeschreibung: Das Studien- und Entwicklungsprojekt war ein Auftrag der Kirchenleitung, der von 1989 bis 1992 durchgeführt wurde. Eva Bohne, Hamburg, war mit der Durchführung beauftragt. Ziel war die Stärkung des Verständnisses für Menschen mit Behinderung und die Erarbeitung von Leitlinien für die künftige kirchliche Arbeit. Das Projekt war auch Untersuchungsfeld für das geplante Forschungsfeld "Verwirklichte Nachbarschaft - verwiklichte Partnerschaft" des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK). Die Arbeit wurde aus den Räumen der Familienbildungsstätte Hamburg-Lokstedt heraus betrieben, da Eva Bohne dort ihre Arbeit begonnen hatte. Es waren zwei Gremien zugeordnet, der 'Große Niendorfer Tisch' und ein Projektbeirat. Der 'Große Niendorfer Tisch' sollte die Projektarbeit über den Projektrahmen erweitern und weitere Aspekte einbinden. Der Projektrat sollte die Arbeit kritisch und fördernd begleiten. Außerdem wurden durch Eva Bohne oder Honorarkräfte Tagungen und Seminare durchgeführt, um einzelne Aspekte zu vertiefen.
Die parallel zur archivischen Bearbeitung erstellte Dokumentation ist der Abschlussbericht zum Projekt.
Die parallel zur archivischen Bearbeitung erstellte Dokumentation ist der Abschlussbericht zum Projekt.
Archivbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.10.2025, 12:16 MESZ
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