Markolf Rodel von Reifenberg und seine Frau Gudichen verkaufen den Gemeinden der Dörfer Eufingen ('Ufin-') und Dauborn ('Defferen') für 200 kleine Gulden von Florenz, die sie in Gold empfangen haben, 53 Morgen Holz und Rodland ('royder'), welche die Aussteller früher von Priorin und Konvent des Klosters Gnadenthal gekauft hatten. Sie haben dies Land, das zehntfrei sein soll, mit Halm und Mund aufgetragen. - Siegel des Ausstellers und des Grafen Gerhard von Diez.
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Markolf Rodel von Reifenberg und seine Frau Gudichen verkaufen den Gemeinden der Dörfer Eufingen ('Ufin-') und Dauborn ('Defferen') für 200 kleine Gulden von Florenz, die sie in Gold empfangen haben, 53 Morgen Holz und Rodland ('royder'), welche die Aussteller früher von Priorin und Konvent des Klosters Gnadenthal gekauft hatten. Sie haben dies Land, das zehntfrei sein soll, mit Halm und Mund aufgetragen. - Siegel des Ausstellers und des Grafen Gerhard von Diez.
28, U 107
28 Kloster Gnadenthal, Zisterzienserinnen
Kloster Gnadenthal, Zisterzienserinnen >> Urkunden >> 1351-1400
1364 September 24
Ausfertigung, Pergament W 28,107. Von beiden Siegeln das 1. bis auf geringen Rest ab. 2. Bruchstück vom Siegel des Grafen von Diez. - Kopie, Papier (16. Jh.) W 28, IIIb 18. - Kopie, Papier (18. Jh.) W 28,220
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: D. et actum 1364, feria tercia proxima post festum beati Mathei apostoli et ewangeliste
Struck, Zisterzienserinnenkloster Gnadenthal, Nr. 942
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ