Panzerregiment-6 (Bestand)
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BArch DVH 26-4
call number: DVH 26-4
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) >> Verteidigung >> Ministerium für Nationale Verteidigung und Nationale Volksarmee >> Nationale Volksarmee >> Landstreitkräfte
1954-1958
Geschichte des Bestandsbildners: Aufstellung: 31. Oktober 1956 lt. Bef. 98/56 MfNV aus dem C-Kommando der Bereitschaft Prenzlau
Standort: Torgelow-Drögeheide
Auflösung: Lt. Anordnung Nr. 81/58 des 1. Stellvertreters des Ministers für Nationale Verteidigung wurde das Panzerregiment-6 in der Zeit vom 17. - 26. Nov. 1958 aufgelöst.
Vorgesetzte Dienststelle: Stab 6. Motorisierte Schützendivision
Struktur:
- Stab des Regiments
- I. Panzerbataillon T 34/85 mm
- II. Panzerbataillon T 34/85 mm
- III. Panzerbataillon SFL 100 mm
- Flakbatterie
- Schützenkompanie
- Aufklärungskompanie
- Nachrichtenkompanie
- Instandsetzungskompanie
- Pionierzug
- Regulierungszug
- Kraftfahrzeugzug
- Chemische Gruppe
- Rückwärtige Dienste
Verleihung der Truppenfahne: 01. März 1958 durch den Chef des Militärbezirks V Oberst Bleck auf Grundlage des Beschlusses des Präsidiums des Ministerrates der DDR
vom 12. Apr. 1956.
Lt. Anordnung Nr. 81/58 des 1. Stellvertreters des Ministers für Nationale Verteidigung wurden die Truppenfahnen am 22.11.1958 an die
6. MSD übergegeben.
Die Hauptaufgabe bestand im Erlernen der Beherrschung der Bewaffnung und Ausrüstung. Die Kommandeure hatten die Aufgabe die Ausbildung zu planen und vorzubereiten, sich Kenntnisse zur Führung der Truppenteile und Einheiten im Gefecht anzueignen, das Zusammenwirken zu organisieren und die unterschiedlichen Waffensysteme taktisch einzusetzen. Neben der theoretischen Ausbildung dienten zahlreiche Truppenübungen im unterschiedlichsten Rahmen der Festigung dieser Fähigkeiten und Fertigkeiten.
Kommandeure:
1956 - 1957 Major Kurt Lange
1957 Oberstleutnant Günter Dobert. kommissarisch
1957 - 1958 Major Kurt Jung
Inhaltliche Charakterisierung: Überlieferung:
- Finanzpläne, 1957-1958;
- Nachweisbücher über erlassene Befehle und Anordnungen, 1957-1958;
- Befehlsbuch des PR-6, 1958;
- Chroniken der Ausbildungsjahre, 1956-1958;
- Nachweisbücher über Waffen, Munition und Gerät, 1954-1957.
Erschließungszustand: Datenbank, Findkartei
Vorarchivische Ordnung: Über das Verwaltungsarchiv des MB V in Neubrandenburg wurde das Schriftgut an das Militärarchiv der DDR abgegeben, bewertet und verzeichnet.
Im Oktober 1990 übernahm das Bundesarchiv-Militärarchiv die Bestände der NVA.
Archivsignatur des Verwaltungsarchivs des MB V: VA-05-...
Signaturen des Militärarchivs der DDR für den Bereich des Militärbezirks V: VA-05/....
Signaturen des Bundesarchiv-Militärarchiv: DVH 26-4/....
Zitierweise: BArch DVH 26-4/...
Standort: Torgelow-Drögeheide
Auflösung: Lt. Anordnung Nr. 81/58 des 1. Stellvertreters des Ministers für Nationale Verteidigung wurde das Panzerregiment-6 in der Zeit vom 17. - 26. Nov. 1958 aufgelöst.
Vorgesetzte Dienststelle: Stab 6. Motorisierte Schützendivision
Struktur:
- Stab des Regiments
- I. Panzerbataillon T 34/85 mm
- II. Panzerbataillon T 34/85 mm
- III. Panzerbataillon SFL 100 mm
- Flakbatterie
- Schützenkompanie
- Aufklärungskompanie
- Nachrichtenkompanie
- Instandsetzungskompanie
- Pionierzug
- Regulierungszug
- Kraftfahrzeugzug
- Chemische Gruppe
- Rückwärtige Dienste
Verleihung der Truppenfahne: 01. März 1958 durch den Chef des Militärbezirks V Oberst Bleck auf Grundlage des Beschlusses des Präsidiums des Ministerrates der DDR
vom 12. Apr. 1956.
Lt. Anordnung Nr. 81/58 des 1. Stellvertreters des Ministers für Nationale Verteidigung wurden die Truppenfahnen am 22.11.1958 an die
6. MSD übergegeben.
Die Hauptaufgabe bestand im Erlernen der Beherrschung der Bewaffnung und Ausrüstung. Die Kommandeure hatten die Aufgabe die Ausbildung zu planen und vorzubereiten, sich Kenntnisse zur Führung der Truppenteile und Einheiten im Gefecht anzueignen, das Zusammenwirken zu organisieren und die unterschiedlichen Waffensysteme taktisch einzusetzen. Neben der theoretischen Ausbildung dienten zahlreiche Truppenübungen im unterschiedlichsten Rahmen der Festigung dieser Fähigkeiten und Fertigkeiten.
Kommandeure:
1956 - 1957 Major Kurt Lange
1957 Oberstleutnant Günter Dobert. kommissarisch
1957 - 1958 Major Kurt Jung
Inhaltliche Charakterisierung: Überlieferung:
- Finanzpläne, 1957-1958;
- Nachweisbücher über erlassene Befehle und Anordnungen, 1957-1958;
- Befehlsbuch des PR-6, 1958;
- Chroniken der Ausbildungsjahre, 1956-1958;
- Nachweisbücher über Waffen, Munition und Gerät, 1954-1957.
Erschließungszustand: Datenbank, Findkartei
Vorarchivische Ordnung: Über das Verwaltungsarchiv des MB V in Neubrandenburg wurde das Schriftgut an das Militärarchiv der DDR abgegeben, bewertet und verzeichnet.
Im Oktober 1990 übernahm das Bundesarchiv-Militärarchiv die Bestände der NVA.
Archivsignatur des Verwaltungsarchivs des MB V: VA-05-...
Signaturen des Militärarchivs der DDR für den Bereich des Militärbezirks V: VA-05/....
Signaturen des Bundesarchiv-Militärarchiv: DVH 26-4/....
Zitierweise: BArch DVH 26-4/...
Panzerregiment-6 (PR-6), 1954-1958
12 Aufbewahrungseinheiten; 0,6 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Literatur: Die Landstreitkräfte der NVA, Kopenhagen, Wilfried, 1999
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ
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