Abt. 139 Stadt Neustadt (Bestand)
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Abt. 139
Landesarchiv Schleswig-Holstein (Archivtektonik) >> Gliederung >> Herzogtum Holstein bis 1867
(1578-) 1623-1884
Enthält: Gerichtsprotokolle ab 1828; Schuld- und Pfandprotokolle und Nebenbücher ab 1770.
Beschreibung: Der im Landesarchiv befindliche Bestand ist fragmentarisch und umfasst vor allem Gerichtsprotokolle sowie Schuld- und Pfandprotokolle.
Geschichte des Bestandsbildners: Neustadt in Holstein entstand 1244 durch Graf Adolf IV. im Zuge der holsteinischen Städtegründungspolitik und wurde mit Lübischem Recht bewidmet. Von 1490 bis zum dänisch-russischen Tauschvertrag von 1773 gehörte die Stadt zum gottorfischen Gebiet. Sie fiel dann unter die Herrschaft des dänischen Königs. Nach dem Ende des dänischen Gesamtstaates 1864 und der Annexion Schleswig-Holsteins durch Preußen 1867 war Neustadt Teil des Kreises Oldenburg in Holstein, der 1970 im Kreis Ostholstein aufging.
Bestandsgeschichte: Beim Stadtbrand von 1817 verlor das eigentliche Neustädter Stadtarchiv Teile des Bestandes und wurde erst in den Jahren 1913/14 neu geordnet. Die Aktenüberlieferung setzt dort in der Mitte des 14. Jahrhunderts ein. Einen besonderen Schwerpunkt bilden dabei die Unterlagen des Hospitalarchivs seit dem 15. Jahrhundert.
Bestandsgeschichte: Die Protokollüberlieferung wurde vom Amtsgericht Neustadt an das Landesarchiv abgegeben. Weitere Justizakten wurden dem Bestand durch Aktenübernahmen aus dem Kreisgericht Kiel und von der Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Kiel zugeführt. Außerdem enthält der Bestand Akten, die aus dem Privatnachlass eines Lehrers stammt.
Zusatzinformationen: Zitierweise: Sigle des Landesarchivs, Abteilungsbezeichnung und laufende Nummer, also zum Beispiel LASH Abt. 139 Nr. 1
Beschreibung: Der im Landesarchiv befindliche Bestand ist fragmentarisch und umfasst vor allem Gerichtsprotokolle sowie Schuld- und Pfandprotokolle.
Geschichte des Bestandsbildners: Neustadt in Holstein entstand 1244 durch Graf Adolf IV. im Zuge der holsteinischen Städtegründungspolitik und wurde mit Lübischem Recht bewidmet. Von 1490 bis zum dänisch-russischen Tauschvertrag von 1773 gehörte die Stadt zum gottorfischen Gebiet. Sie fiel dann unter die Herrschaft des dänischen Königs. Nach dem Ende des dänischen Gesamtstaates 1864 und der Annexion Schleswig-Holsteins durch Preußen 1867 war Neustadt Teil des Kreises Oldenburg in Holstein, der 1970 im Kreis Ostholstein aufging.
Bestandsgeschichte: Beim Stadtbrand von 1817 verlor das eigentliche Neustädter Stadtarchiv Teile des Bestandes und wurde erst in den Jahren 1913/14 neu geordnet. Die Aktenüberlieferung setzt dort in der Mitte des 14. Jahrhunderts ein. Einen besonderen Schwerpunkt bilden dabei die Unterlagen des Hospitalarchivs seit dem 15. Jahrhundert.
Bestandsgeschichte: Die Protokollüberlieferung wurde vom Amtsgericht Neustadt an das Landesarchiv abgegeben. Weitere Justizakten wurden dem Bestand durch Aktenübernahmen aus dem Kreisgericht Kiel und von der Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Kiel zugeführt. Außerdem enthält der Bestand Akten, die aus dem Privatnachlass eines Lehrers stammt.
Zusatzinformationen: Zitierweise: Sigle des Landesarchivs, Abteilungsbezeichnung und laufende Nummer, also zum Beispiel LASH Abt. 139 Nr. 1
4 lfd. M.
Bestand
Literatur: Gabriele Bremer u. a.: 750 Jahre Neustadt in Holstein. Aspekte zur Stadtgeschichte 1244-1994. Neustadt in Holstein 1994.
Literatur: Johannes Hugo Koch: Das neue Neustadt-Buch. Ein neues Heimatbuch für Stadt und Land an der Ostsee. Neustadt in Holstein 1980.
Literatur: Hans Friedrich Rothert: Die Anfänge der Städte Oldenburg, Neustadt und Heiligenhafen. Neumünster 1970.
Literatur: Siehe auch Inventare anderer Neustädter Archive im Bibliotheksbestand: des Stadtarchivs (H III 44, aufgestellt 1913/1914, und H III 44a, aufgestellt 1952), von Innungsarchivalien (H III 116), von Archivalien im Kreismuseum (H III 188), der Pfarrkirche (H III 195) und des Kirchengemeindearchivs (H III 814).
Literatur: Johannes Hugo Koch: Das neue Neustadt-Buch. Ein neues Heimatbuch für Stadt und Land an der Ostsee. Neustadt in Holstein 1980.
Literatur: Hans Friedrich Rothert: Die Anfänge der Städte Oldenburg, Neustadt und Heiligenhafen. Neumünster 1970.
Literatur: Siehe auch Inventare anderer Neustädter Archive im Bibliotheksbestand: des Stadtarchivs (H III 44, aufgestellt 1913/1914, und H III 44a, aufgestellt 1952), von Innungsarchivalien (H III 116), von Archivalien im Kreismuseum (H III 188), der Pfarrkirche (H III 195) und des Kirchengemeindearchivs (H III 814).
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
26.01.2026, 9:51 AM CET