Dem Bischof Hugo von Konstanz teilt Dr. Johannes Vergenhans, Propst der Kollegiatkirche zu Tübingen mit, dass ein Streit zwischen der Universität Tübingen und dem dortigen Kanoniker Jakob Strölin wegen eines zu dessen Kanonikat gehörigen Pfründhauses dahin verglichen worden ist, dass die Universität das Haus um 180 rheinische Gulden kauft. Ausfertigung, Pergament, fleckig, 21,5 x 42 cm Siegel des Dr. Vergenhans besch., Siegel der Universität abgegangen, Siegel der Kollegiatkirche vorhanden Transfix mit bischöflicher Bestätigung von Bischof Hugo von Konstanz vom 25. Januar 1501 Ausfertigung, Pergament, fleckig, 19 x 30 cm Siegel des Bischofs abgegangen
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Dem Bischof Hugo von Konstanz teilt Dr. Johannes Vergenhans, Propst der Kollegiatkirche zu Tübingen mit, dass ein Streit zwischen der Universität Tübingen und dem dortigen Kanoniker Jakob Strölin wegen eines zu dessen Kanonikat gehörigen Pfründhauses dahin verglichen worden ist, dass die Universität das Haus um 180 rheinische Gulden kauft. Ausfertigung, Pergament, fleckig, 21,5 x 42 cm Siegel des Dr. Vergenhans besch., Siegel der Universität abgegangen, Siegel der Kollegiatkirche vorhanden Transfix mit bischöflicher Bestätigung von Bischof Hugo von Konstanz vom 25. Januar 1501 Ausfertigung, Pergament, fleckig, 19 x 30 cm Siegel des Bischofs abgegangen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 274 U 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 274 Universität Tübingen
Universität Tübingen >> Urkunden >> 2. Urkunden des Bestandes A 274
1501 Januar 20 (Fabian und Sebastian)
Urkunden
Lateinisch
Schaden: Schrift z.T. verblasst
Aussteller: Dr. Johannes Vergenhans
Empfänger: Universität Tübingen
Aussteller: Dr. Johannes Vergenhans
Empfänger: Universität Tübingen
Tübingen TÜ; Kollegiatkirche
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ