Johannes Geller (Bestand)
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D.04.G.01
Stadtarchiv Neuss (Archivtektonik) >> Nichtamtliches Archivgut >> Nachlässe
1816-1954
Eingrenzung und Inhalt: Privates, geschäftliches, kulturelles Schriftgut (insbesondere "Gesellschaft zur Förderung der Kunst des 20. Jahrhunderts"), Fotos
Vorwort: Zu Beginn der Verzeichnungsarbeiten befanden sich im Stadtarchiv Neuss lediglich zwei Archivkartons mit Schriftgut betr. die Gesellschaft zur Förderung Deutscher Kunst des 20. Jahrhundert (1915-1925). Es lag kein Schriftwechsel zur Übernahme vor. Nach einem Gespräch mit der ehemaligen Direktorin des Clemens-Sels-Museums, Dr. Irmgard Feldhaus, übergab das Museum am 31.01.1991 (Archivzugang 1991/15) einen weiteren Teil des Nachlasses. Dieser enthält Privates, Geschäftliches, Kulturelles und Fotos. Dieser Nachlassteil war nach dem Tod der Witwe Gellers, der Stadtverordneten Dr. Else Geller-Zaertling, 1980 von Dr. Feldhaus übernommen worden. Weiteres, v. a. privates Schriftgut (1892-1954) übergab Archivdirektor a. D. Joseph Lange am 05.09.1991 (Archivzugang 1991/56) mit dem Hinweis, diese seien ihm von Dr. Geller-Zaertling anvertraut worden. Der Nachlass enthält einige Dokumente zum Mäzenatentum Gellers, die in ihrem Umfang aber nicht der Bedeutung Gellers gerecht werden. Da nach dem Tod der Witwe leider kein Schriftgut abgegeben wurde, obwohl verschiedene Familienmitglieder angeschrieben wurden, könnten Belege noch in Familienbesitz sein. Ein Großteil des Nachlasses betrifft die "Gesellschaft zur Förderung der Kunst des 20. Jahrhunderts", dieser wurde von Dr. Feldhaus für ihren Artikel über die Gesellschaft im Neusser Jahrbuch 1959, S. 17-23 benutzt. Der Bestand (Nrr. 1-46) wurde 1991 von Städt. Archivamtmännin Claudia Chehab verzeichnet.Mit Archivzugang 2008/33 gab das Clemens-Sels-Museum einen Karton mit Fotos aus Familienbesitz Geller ab. Er hat die Signatur E.02.02.19.2015 kaufte das Stadtarchiv einen Teilnachlass an, der 233 Briefe und Karten von verschiedenen Korrespondenzpartnern enthält (1900-1931). Dieser Teil des Bestandes (Nrr. 47 bis 62) wurde im Februar 2018 von Städt. Archivoberrätin Claudia Chehab verzeichnet. Literatur zu Johannes Geller (1873-1954):Irmgard Feldhaus, Die Gesellschaft zur Förderung deutscher Kunst des XX. Jahrhunderts, in: Neusser Jahrbuch 1959, S. 17-23.Wilhelm Schepping, Johannes Geller als Musiker, in: Neusser Jahrbuch 1984, S. 40-55.Annette Barfurth-Igel, Johannes Geller (1873-1954), in: Lebensbilder aus dem Kreis Neuss, Bd. 1 (=Veröffentlichungen des Kreisheimatbundes Neuss e. V.), Neuss 1993, S. 69-82.Claudia Chehab, Zum 50. Todestag von Johannes Geller, Neusser Rechtsanwalt, Musiker und Kunstmäzen, in: Novaesium 2004, S. 144-146 (auch über die Homepage verfügbar).
Vorwort: Zu Beginn der Verzeichnungsarbeiten befanden sich im Stadtarchiv Neuss lediglich zwei Archivkartons mit Schriftgut betr. die Gesellschaft zur Förderung Deutscher Kunst des 20. Jahrhundert (1915-1925). Es lag kein Schriftwechsel zur Übernahme vor. Nach einem Gespräch mit der ehemaligen Direktorin des Clemens-Sels-Museums, Dr. Irmgard Feldhaus, übergab das Museum am 31.01.1991 (Archivzugang 1991/15) einen weiteren Teil des Nachlasses. Dieser enthält Privates, Geschäftliches, Kulturelles und Fotos. Dieser Nachlassteil war nach dem Tod der Witwe Gellers, der Stadtverordneten Dr. Else Geller-Zaertling, 1980 von Dr. Feldhaus übernommen worden. Weiteres, v. a. privates Schriftgut (1892-1954) übergab Archivdirektor a. D. Joseph Lange am 05.09.1991 (Archivzugang 1991/56) mit dem Hinweis, diese seien ihm von Dr. Geller-Zaertling anvertraut worden. Der Nachlass enthält einige Dokumente zum Mäzenatentum Gellers, die in ihrem Umfang aber nicht der Bedeutung Gellers gerecht werden. Da nach dem Tod der Witwe leider kein Schriftgut abgegeben wurde, obwohl verschiedene Familienmitglieder angeschrieben wurden, könnten Belege noch in Familienbesitz sein. Ein Großteil des Nachlasses betrifft die "Gesellschaft zur Förderung der Kunst des 20. Jahrhunderts", dieser wurde von Dr. Feldhaus für ihren Artikel über die Gesellschaft im Neusser Jahrbuch 1959, S. 17-23 benutzt. Der Bestand (Nrr. 1-46) wurde 1991 von Städt. Archivamtmännin Claudia Chehab verzeichnet.Mit Archivzugang 2008/33 gab das Clemens-Sels-Museum einen Karton mit Fotos aus Familienbesitz Geller ab. Er hat die Signatur E.02.02.19.2015 kaufte das Stadtarchiv einen Teilnachlass an, der 233 Briefe und Karten von verschiedenen Korrespondenzpartnern enthält (1900-1931). Dieser Teil des Bestandes (Nrr. 47 bis 62) wurde im Februar 2018 von Städt. Archivoberrätin Claudia Chehab verzeichnet. Literatur zu Johannes Geller (1873-1954):Irmgard Feldhaus, Die Gesellschaft zur Förderung deutscher Kunst des XX. Jahrhunderts, in: Neusser Jahrbuch 1959, S. 17-23.Wilhelm Schepping, Johannes Geller als Musiker, in: Neusser Jahrbuch 1984, S. 40-55.Annette Barfurth-Igel, Johannes Geller (1873-1954), in: Lebensbilder aus dem Kreis Neuss, Bd. 1 (=Veröffentlichungen des Kreisheimatbundes Neuss e. V.), Neuss 1993, S. 69-82.Claudia Chehab, Zum 50. Todestag von Johannes Geller, Neusser Rechtsanwalt, Musiker und Kunstmäzen, in: Novaesium 2004, S. 144-146 (auch über die Homepage verfügbar).
Verzeichnet. 63 Archiveinheiten
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ