DSHI 100 Matuszkiewicz, Felix (Bestand)
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Dokumentesammlung des Herder-Instituts [Isil-Code DE-1988] (Archivtektonik) >> DSHI 100 Personenarchive
Bestandsbeschreibung:
Matuszkiewicz, Felix Dr.
11.01.1885-18.04.1956
Dr. Matuszkiewicz hatte sich schon in der Heimat mit der Geschichte des Raumes Sagan - Sprottau - Glogau beschäftigt und Veröffentlichungen vorgelegt. Am Beginn seiner Arbeiten stand offensichtlich als erste grössere seine Dissertation "Die mittelalterliche Gerichtsverfassung des Fürstentums Glogau...", mit der er 1910 die juristische Doktorwürde in Breslau erwarb. Neben seiner Rechtsanwaltspraxis betrieb er weiterhin heimatgeschichtliche und umfassende heimatkundliche Studien, die er bis zu seinem Tode 1956 fortführte. Von diesen Bemühungen kündet ein von Umfang und Inhalt nur bescheidener Nachlass, wobei unklar bleibt, was eventuell vor der Übergabe an das Herder-Institut aussortiert wurde, Vorkriegssammlungen konnten wahrscheinlich nicht gerettet werden. Ebenso ist unklar, wann das Material in das Herder-Institut gelangte (sicher vor 1960) und über wen die Verbindungen liefen. Die Altregistratur gibt darüber keine Auskunft.
Im Einzelnen handelt es sich um Stoffsammlungen, Vorarbeiten und Manuskripte zu Aufsätzen, die zwischen 1945 und 1956 entstanden sind und überwiegend in den Sagan - Sprottauer Heimatbriefen veröffentlicht wurden. Häufig liegen nur äußerst knappe Literaturexzerpte und kurze Notizen vor, deren Zusammenhang nur dem Autor selbst verständlich gewesen sein dürfte. Das Material ist jedoch wichtig, um die ohne Quellenangaben veröffentlichten Arbeiten diesbezüglich zu ergänzen. Einen besonderen Bestand Briefwechsel gibt es nicht, Briefe und Postkarten wurden von Dr. Matuszkiewicz den entsprechenden Themenmappen beigefügt. Originalquellen und Bildmaterial sind nicht enthalten.
Matuszkiewicz, Felix Dr.
11.01.1885-18.04.1956
Dr. Matuszkiewicz hatte sich schon in der Heimat mit der Geschichte des Raumes Sagan - Sprottau - Glogau beschäftigt und Veröffentlichungen vorgelegt. Am Beginn seiner Arbeiten stand offensichtlich als erste grössere seine Dissertation "Die mittelalterliche Gerichtsverfassung des Fürstentums Glogau...", mit der er 1910 die juristische Doktorwürde in Breslau erwarb. Neben seiner Rechtsanwaltspraxis betrieb er weiterhin heimatgeschichtliche und umfassende heimatkundliche Studien, die er bis zu seinem Tode 1956 fortführte. Von diesen Bemühungen kündet ein von Umfang und Inhalt nur bescheidener Nachlass, wobei unklar bleibt, was eventuell vor der Übergabe an das Herder-Institut aussortiert wurde, Vorkriegssammlungen konnten wahrscheinlich nicht gerettet werden. Ebenso ist unklar, wann das Material in das Herder-Institut gelangte (sicher vor 1960) und über wen die Verbindungen liefen. Die Altregistratur gibt darüber keine Auskunft.
Im Einzelnen handelt es sich um Stoffsammlungen, Vorarbeiten und Manuskripte zu Aufsätzen, die zwischen 1945 und 1956 entstanden sind und überwiegend in den Sagan - Sprottauer Heimatbriefen veröffentlicht wurden. Häufig liegen nur äußerst knappe Literaturexzerpte und kurze Notizen vor, deren Zusammenhang nur dem Autor selbst verständlich gewesen sein dürfte. Das Material ist jedoch wichtig, um die ohne Quellenangaben veröffentlichten Arbeiten diesbezüglich zu ergänzen. Einen besonderen Bestand Briefwechsel gibt es nicht, Briefe und Postkarten wurden von Dr. Matuszkiewicz den entsprechenden Themenmappen beigefügt. Originalquellen und Bildmaterial sind nicht enthalten.
Matuszkiewicz, Felix Dr.
Archivbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.02.2026, 15:26 MEZ