Berthold und Gerlach von Kranlucken (Cralocke), Burgmannen zu Salzungen (Salczcungen), bekunden, von ihrem Mann Johann von Wiedersbach (Wider-) das Gut zu Wiedersbach, das dieser zu zwei Dritteln von ihnen und zu einem von Dietrich (Thiln) Lupelin zu Lehen hatte, für 30 Pfund Heller gekauft zu haben; ein Rückkaufrecht bleibt vorbehalten. Auf Zureden der Aussteller hat auch Dietrich Lupelin dem Johann von Wiedersbach ein Rückkaufrecht für das dritte Drittel mit acht Pfund Hellern eingeräumt. Es siegeln (1) Berthold und (2) Gerlach.
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Berthold und Gerlach von Kranlucken (Cralocke), Burgmannen zu Salzungen (Salczcungen), bekunden, von ihrem Mann Johann von Wiedersbach (Wider-) das Gut zu Wiedersbach, das dieser zu zwei Dritteln von ihnen und zu einem von Dietrich (Thiln) Lupelin zu Lehen hatte, für 30 Pfund Heller gekauft zu haben; ein Rückkaufrecht bleibt vorbehalten. Auf Zureden der Aussteller hat auch Dietrich Lupelin dem Johann von Wiedersbach ein Rückkaufrecht für das dritte Drittel mit acht Pfund Hellern eingeräumt. Es siegeln (1) Berthold und (2) Gerlach.
4-10-011 197
4-10-011 Kloster Allendorf/ Urkunden
Kloster Allendorf/ Urkunden >> Verzeichnungseinheiten
1345 Juni 8.
Archivale
Siegel angehängt. 1) wie Reg. Nr. 141, braun, besch. 2) ab, Rest der Pressel.
Edition / Literatur: UB Allendorf Nr. 184
Edition / Literatur: UB Allendorf Nr. 184
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 12:59 MESZ
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