Kläger: Kaiserlicher Fiskal.- Beklagter: König von Dänemark, Herzöge von Schleswig-Holstein und Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Citationis, nunc (1617) citationis ad videndum procedi, nunc (1618) revisionis (beendet durch außergerichtlichen Vergleich); Bezahlung der Reichssteuern durch die reichsunmittelbare Stadt Hamburg
Vollständigen Titel anzeigen
211-2_F 32 Teil 7
F 2695
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> F
1195,1400,1466-1510,1549-1618(1618-1769)
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Kaiserlicher Fiskal. Beklagte: (für Schleswig-Holstein) Dr. Wolfgang Breuning (1549), Dr. Malachias Rammingh (1560), Dr. Johann Jakob Krämer (1591), Notar Simon Günther (1620), Notar (Georg Christoph?) Heller (1767), Dr. Christian Jakob von Zwierlein (junior) und Lt. (?) Greineisen (1769), (für Hamburg) Dr. Friedrich Reiffstock (der Ältere) (1549), Dr. Ludwig Ziegler (1549), Dr. Alexander Reiffstock (1554), Dr. Johann Gödelmann (1577), Lt. Martin Khun (1617), Lt. Lukas Andreas von Bostell (1769).- Instanzen: 1. Reichskammergericht 1549-1618. 2. (Visitations-Deputation 1618-1769).- Darin: Kommissionsbericht von 1558 des Ludolf von Warendorff, Dekan des Domkapiteks zu Bremen, und des Johann Tiedemann, Dekan des Domkapitels zu Lübeck, mit Zeugenbefragungen unter anderem zahlreicher holsteinischer Adliger über die Echtheit von Siegeln und Urkunden, darin: Abschriften zahlreicher Urkunden über die Privilegien der Stadt Hamburg seit 1195; Kommissionsbericht von 1568 des Rates der Stadt Lübeck und des Rates der Stadt Lüneburg mit Zeugenbefragungen unter anderem zahlreicher holsteinischer Adliger; zahlreiche Urkunden und Briefe der Kaiser Sigismund, Albrecht II., Friedrich IV., Karl V., Ferdinand I. und Maximilian II., der Päpste Sixtus IV. und Pius II., der dänischen Könige Christian I., Johann und Christian III., des schleswig-holsteinischen Herzogs Friedrich I., der Grafen Heinrich III., Adolf VII. und Otto II. von Holstein und des Rates der Stadt Hamburg über die Privilegien der Stadt Hamburg, über Stapel- und Münzrechte, über den Jahrmarkt und die Verfolgung von Land- und Seeräubern, über die Annehmung der holsteinischen Landesherren, über Türkenhilfe und Reichsacht, auch über das Domkapitel, doe Probstei und das St. Johannis-Kloster in Hamburg sowie über die Beziehungen Hamburgs zu Holstein, Schleswig, Dänemark, Lübeck und Braunschweig seit 1400; Auszüge aus den Reichs-Anschlägen der Zeit 1466-1510; Dekret des Reichstages von 1570 über die Weiterführung des Prozesses vor dem Reichtskammergericht.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ