Johann III., älterer Sohn zu Kleve, Herzog v. Jülich und Berg, entscheidet in der Streitsache zwischen Wirich v. Daun, Graf zu Limburg, Herr zu Falkenstein und Oberstein, und Jaspar v. Westhofen und Genossen betreffend die Verpfändung der Burg Limburg und anderer Güter an Engelbrecht und Dham v. Westhofen, dass Wirich den Jaspar und Mitberechtigte ungesichert in den Besitz des Hofes Halstenberg in der Grafschaft Limburg gelangen lassen, letzterer auch die ihm verschriebenen Höfe, Güter und Zehnten, nämlich den Hof zu Stenglingsen (Stengelinghausen), Zehnte zu Oestrich und das Gut zu Herminghaus (Hermelkuysen) bis zur Ablöse nach 6 Jahren nutzen, dagegen Wirich aller Verpflichtung zu Schadenersatz wegen des Todes Daems v. Westhofen und der Einnahme des Schlosses Limburg enthoben sein soll, unbeschadet der Ansprüche Jaspars gegen den v. Neuenahr. Dies alles bei einer Pön an den Herzog von 600 Goldgulden seitens des Urhebers.