Ludwig Ernst, Friedrich Eberhard, Gustav Axel und Albrecht, Gebrüder und Grafen zu Löwenstein, und die Gräfin Anna Maria zu Löwenstein-Rochefort, geb. Landgräfin zu Fürstenberg, als Vormünderin ihrer Kinder, verkaufen für 3.000 Gulden dem Markgrafen Christian Ernst von Brandenburg ihre 16 Untertanen in Dachsbach a.d. Aisch mit allen Gütern und Gefällen, wie sie das jetzt ausgestorbene Geschlecht der Haller von Hallerstein von der Grafschaft Wertheim zu Lehen gehabt hat.
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Ludwig Ernst, Friedrich Eberhard, Gustav Axel und Albrecht, Gebrüder und Grafen zu Löwenstein, und die Gräfin Anna Maria zu Löwenstein-Rochefort, geb. Landgräfin zu Fürstenberg, als Vormünderin ihrer Kinder, verkaufen für 3.000 Gulden dem Markgrafen Christian Ernst von Brandenburg ihre 16 Untertanen in Dachsbach a.d. Aisch mit allen Gütern und Gefällen, wie sie das jetzt ausgestorbene Geschlecht der Haller von Hallerstein von der Grafschaft Wertheim zu Lehen gehabt hat.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-US 1 Nr. 83
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-US 1 Hausurkunden bis 1799
Hausurkunden bis 1799 >> 5. 1650 - 1699
1678 Februar (1678 Februar)
Urkunden
Ausstellungsort: Dachsbach
Aussteller: Ludwig Ernst, Graf zu Löwenstein; Friedrich Eberhard, Graf zu Löwenstein; Gustav Axel, Graf zu Löwenstein; Albrecht, Graf zu Löwenstein; Gräfin Anna Maria zu Löwenstein-Rochefort
Überlieferungsart: Entwurf
Aussteller: Ludwig Ernst, Graf zu Löwenstein; Friedrich Eberhard, Graf zu Löwenstein; Gustav Axel, Graf zu Löwenstein; Albrecht, Graf zu Löwenstein; Gräfin Anna Maria zu Löwenstein-Rochefort
Überlieferungsart: Entwurf
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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