Amtsgericht Stuttgart-Bad Cannstatt (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 300/37
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden seit um 1945 >> Geschäftsbereich Justizministerium >> Amtsgerichte
Überlieferungsgeschichte
Das Amtsgericht Stuttgart-Bad Cannstatt ist neben dem Amtsgericht Stuttgart eines von zwei Amtsgerichten der Stadt Stuttgart und zuständig für die Stadtbezirke Stuttgart-Bad Cannstatt, -Untertürkheim, -Obertürkheim, -Feuerbach, -Münster, -Mühlhausen, -Stammheim, -Weilimdorf und -Zuffenhausen.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand Amtsgericht Stuttgart-Bad Cannstatt enthält mit unterschiedlichen zeitlichen Schwerpunkten vor allem Akten ab 1946 zu folgenden Bereichen:
1) Zivilprozesssachen;
2) Straf- und Bußgeldverfahren (bis Aktenjahrgang 2001. Ab dem Jahrgang 2002 wurden Straf- und Bußgeldverfahren Cs, Ds und Owi zentral bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart abgelegt; siehe den Archivbestand EL 317 VII)
3) Familiensachen: Ehescheidung, Elterliche Gewalt, Versorgungsausgleich, Unterhalt;
4) Familiensachen und Freiwillige Gerichtsbarkeit: Sorgerecht, Schutzaufsicht, Fürsorgeerziehung, Annahme an Kindesstatt, Volljährigkeits- und Ehemündigkeitserklärungen, Ehelichkeitserklärungen, Todeserklärungen, Schwangerschaftsunterbrechungen, Nachlasssachen, Grundbuchsachen;
5) Hinterlegungen, Hinterlegungsregister.
Die mit den Zugängen 2002/18 und 2003/21 eingekommenen Konkurssachen (N-Akten) enthielten nur Konkurstabellen, die aufgrund des Ablaufs der Aufbewahrungsfrist von 30 Jahren im Januar 2013 kassiert wurden.
Der Bestand setzt sich aus folgenden Zugängen zusammen:
- 04.11.1988: Altbestand Bü 1-1742 (GR-Sachen 1946-1951)
- 2009/111: Bü 1743-1810 (exemplarische Zivilakten C des Jahrgangs 2002 sowie Hinterlegungsakten 1939-1948 mit Hinterlegungsbuch)
- 2011/21: Bü 1811-1875 (ausgewählte Beispielfälle in Straf-, Zivil- und Familiensachen)
- 2011/82: Bü 1876-1936 (ausgewählte Beispielfälle in Straf-, Zivil- und Familiensachen)
- 2012/76: Bü 1937-1985 (ausgewählte Beispielfälle in Straf-, Zivil- und Familiensachen)
- 2013/72: Bü 1986-2047 (ausgewählte Beispielfälle in Straf-, Zivil- und Familiensachen)
- 2014/53: Bü 2048-2109 (ausgewählte Beispielfälle in Straf-, Zivil- und Familiensachen)
- 2014/116: Bü 2110-2769 (ausgewählte Beispielfälle in Zivil- und Familiensachen)
- 2015/086: Bü 2770-2827 (ausgewählte Beispielfälle in Straf-, Zivil, und Familiensachen)
- aus Zugang 14.12.1979 ausgegliedert: Bü 2828 (Geschäftsregister für die Freiwillige Gerichtsbarkeit 1950-1964)
- 2016/145: Bü 2829-2861 (ausgewählte Zivil- und Familiensachen)
- 2016/154: Bü 2862-2892 (ausgewählte Strafsachen)
- 2017/022: Bü 2893-2907 (ausgewählte Zivilsachen)
- 2017/037: Bü 2908-2922 (ausgewählte Familiensachen)
- 2017/077: Bü 2923-2958 (ausgewählte Strafsachen)
- 2015/112: Bü 2959-2961 (Konkursakten Kreidler Krafträder; unvollständig)
- 2016/026: Bü 2962-2972 (besonderer Entmündigungsfall, besondere Vertragshilfesache aus Nachkriegszeit)
- 2018/036: Bü 2973-2987 (ausgewählte Zivilsachen)
- 2019/043: Bü 2988-3002 (ausgewählte Familiensachen)
- 2020/008: Bü 3003-3017 (ausgewählte Familiensachen)
- 2021/007: Bü 3018-3032 (ausgewählte Familiensachen)
- 2021/055: Bü 3033-3062 (ausgewählte Zivilsachen)
- 2021/134: Bü 3063-3064 (ausgewählte Strafsachen)
Die Erfassung der Akten erfolgte zwischen 2012 und 2014 durch Andrea Jaraszewski; 2015 und 2017 durch Helga Wildermuth (aus inhaltlichen Gründen nicht konsequent in der Reihenfolge der Zugänge); 2018 und 2021 durch Sandra Rosenbruch; 2020 durch Emma Barthold; 2021 durch Jonathan Machoczek und Dr. Elke Koch. Die Ordnung und Endbearbeitung des Bestandes nach dem Schema des von Frau Dr. Koch für das Referat 53 initiierten Projekts zur Erschließung von Amtsgerichtsbeständen führten die Unterzeichneten durch.
Ludwigsburg, Januar 2022
Ute Bitz; Sandra Rosenbruch
Das Amtsgericht Stuttgart-Bad Cannstatt ist neben dem Amtsgericht Stuttgart eines von zwei Amtsgerichten der Stadt Stuttgart und zuständig für die Stadtbezirke Stuttgart-Bad Cannstatt, -Untertürkheim, -Obertürkheim, -Feuerbach, -Münster, -Mühlhausen, -Stammheim, -Weilimdorf und -Zuffenhausen.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand Amtsgericht Stuttgart-Bad Cannstatt enthält mit unterschiedlichen zeitlichen Schwerpunkten vor allem Akten ab 1946 zu folgenden Bereichen:
1) Zivilprozesssachen;
2) Straf- und Bußgeldverfahren (bis Aktenjahrgang 2001. Ab dem Jahrgang 2002 wurden Straf- und Bußgeldverfahren Cs, Ds und Owi zentral bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart abgelegt; siehe den Archivbestand EL 317 VII)
3) Familiensachen: Ehescheidung, Elterliche Gewalt, Versorgungsausgleich, Unterhalt;
4) Familiensachen und Freiwillige Gerichtsbarkeit: Sorgerecht, Schutzaufsicht, Fürsorgeerziehung, Annahme an Kindesstatt, Volljährigkeits- und Ehemündigkeitserklärungen, Ehelichkeitserklärungen, Todeserklärungen, Schwangerschaftsunterbrechungen, Nachlasssachen, Grundbuchsachen;
5) Hinterlegungen, Hinterlegungsregister.
Die mit den Zugängen 2002/18 und 2003/21 eingekommenen Konkurssachen (N-Akten) enthielten nur Konkurstabellen, die aufgrund des Ablaufs der Aufbewahrungsfrist von 30 Jahren im Januar 2013 kassiert wurden.
Der Bestand setzt sich aus folgenden Zugängen zusammen:
- 04.11.1988: Altbestand Bü 1-1742 (GR-Sachen 1946-1951)
- 2009/111: Bü 1743-1810 (exemplarische Zivilakten C des Jahrgangs 2002 sowie Hinterlegungsakten 1939-1948 mit Hinterlegungsbuch)
- 2011/21: Bü 1811-1875 (ausgewählte Beispielfälle in Straf-, Zivil- und Familiensachen)
- 2011/82: Bü 1876-1936 (ausgewählte Beispielfälle in Straf-, Zivil- und Familiensachen)
- 2012/76: Bü 1937-1985 (ausgewählte Beispielfälle in Straf-, Zivil- und Familiensachen)
- 2013/72: Bü 1986-2047 (ausgewählte Beispielfälle in Straf-, Zivil- und Familiensachen)
- 2014/53: Bü 2048-2109 (ausgewählte Beispielfälle in Straf-, Zivil- und Familiensachen)
- 2014/116: Bü 2110-2769 (ausgewählte Beispielfälle in Zivil- und Familiensachen)
- 2015/086: Bü 2770-2827 (ausgewählte Beispielfälle in Straf-, Zivil, und Familiensachen)
- aus Zugang 14.12.1979 ausgegliedert: Bü 2828 (Geschäftsregister für die Freiwillige Gerichtsbarkeit 1950-1964)
- 2016/145: Bü 2829-2861 (ausgewählte Zivil- und Familiensachen)
- 2016/154: Bü 2862-2892 (ausgewählte Strafsachen)
- 2017/022: Bü 2893-2907 (ausgewählte Zivilsachen)
- 2017/037: Bü 2908-2922 (ausgewählte Familiensachen)
- 2017/077: Bü 2923-2958 (ausgewählte Strafsachen)
- 2015/112: Bü 2959-2961 (Konkursakten Kreidler Krafträder; unvollständig)
- 2016/026: Bü 2962-2972 (besonderer Entmündigungsfall, besondere Vertragshilfesache aus Nachkriegszeit)
- 2018/036: Bü 2973-2987 (ausgewählte Zivilsachen)
- 2019/043: Bü 2988-3002 (ausgewählte Familiensachen)
- 2020/008: Bü 3003-3017 (ausgewählte Familiensachen)
- 2021/007: Bü 3018-3032 (ausgewählte Familiensachen)
- 2021/055: Bü 3033-3062 (ausgewählte Zivilsachen)
- 2021/134: Bü 3063-3064 (ausgewählte Strafsachen)
Die Erfassung der Akten erfolgte zwischen 2012 und 2014 durch Andrea Jaraszewski; 2015 und 2017 durch Helga Wildermuth (aus inhaltlichen Gründen nicht konsequent in der Reihenfolge der Zugänge); 2018 und 2021 durch Sandra Rosenbruch; 2020 durch Emma Barthold; 2021 durch Jonathan Machoczek und Dr. Elke Koch. Die Ordnung und Endbearbeitung des Bestandes nach dem Schema des von Frau Dr. Koch für das Referat 53 initiierten Projekts zur Erschließung von Amtsgerichtsbeständen führten die Unterzeichneten durch.
Ludwigsburg, Januar 2022
Ute Bitz; Sandra Rosenbruch
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
2025-11-13T14:40:29+0100