Vereinigte Kaliwerke GmbH Magdeburg/Berlin (Bestand)
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F 146 (Benutzungsort: Magdeburg)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 07. Wirtschaft (mit Bergbehörden bis 1990 und Bankwesen) >> 07.01. Bergbau >> 07.01.05. Bergwerksbetriebe und staatliche Betriebsverwaltungen >> 07.01.05.02. Kali- und Steinsalz
1925 - 1939
Findhilfsmittel: Ablieferungsverzeichnis
Registraturbildner: Am 24.02.1925 wurde in Berlin die Vereinigte Kaliwerke GmbH mit Sitz in Magdeburg gegründet. Gegendstand des Unternehmens war laut Gesellschaftsvertrag die Wahrnehmung der Rechte der Gesellschaft und ihrer einzelnen Gesellschafter aus dem mit der Mansfeld AG und den Mansfeldschen Kaliwerken AG, beide in Eisleben ansässig, am 24. und 28.02.1925 geschlossenen Pachtvertrag. Jener Vertrag beinhaltete die Überlassung der Mansfeld-Kaliquoten. Ging jedoch mehr als zwei Fünftel der bei den teilhabenden Gesellschaftern bestehenden Anteile oder das gesamte Unternehmen auf den Konzern Wintershall AG, Kassel oder eines dem Konzern gehörenden Tochterunternehmen über, so sind laut Gesellschaftsvertrag die Stammanteile auf die Vereinigten Kaliwerke GmbH abzutreten. Jeder Gesellschafter wurde zur sofortigen Anzeige verpflichtet. Jene Beschränkung wurde am 15.03.1937 aufgehoben. Die Gesellschaft sollte zunächst bis zum 31.12.1953 bestehen. Stammeinlagen wurden durch nachfolgende Gesellschaften geleistet:
Adler-Kaliwerke AG, Oberröblingen; Anhaltische Salzwerke GmbH, Leopoldshall; Konsolidierte Alkaliwerke Westeregeln; Deutsche Solvay-Werke AG, Bernburg; Gewerkschaft Bergmannssegen, Lehrte; Gewerkschaft Burbach, Beendorf; Gewerkschaft Siegfried-Giesen, Hannover; Hallesche Kaliwerke, Schlettau; Kaliwerke Aschersleben, Aschersleben; Kaliwerke Neu-Staßfurt-Friedrichshall AG, Sehnde und Kaliwerke Salzdetfurth AG, Bad Salzdetfurth.
Zum Geschäftsführer der Vereinigten Kaliwerke GmbH wurde Karl Hartwig in Helmstedt bestellt. Am 16.12.1931 wurde auf Grund des Ablebens Karl Hartwigs am 19.11.1931 der Generaldirektor Simon Wölfel aus Magdeburg zum Geschäftsführer der Vereinigten Kaliwerke GmbH berufen.
Registraturbildner: Am 24.02.1925 wurde in Berlin die Vereinigte Kaliwerke GmbH mit Sitz in Magdeburg gegründet. Gegendstand des Unternehmens war laut Gesellschaftsvertrag die Wahrnehmung der Rechte der Gesellschaft und ihrer einzelnen Gesellschafter aus dem mit der Mansfeld AG und den Mansfeldschen Kaliwerken AG, beide in Eisleben ansässig, am 24. und 28.02.1925 geschlossenen Pachtvertrag. Jener Vertrag beinhaltete die Überlassung der Mansfeld-Kaliquoten. Ging jedoch mehr als zwei Fünftel der bei den teilhabenden Gesellschaftern bestehenden Anteile oder das gesamte Unternehmen auf den Konzern Wintershall AG, Kassel oder eines dem Konzern gehörenden Tochterunternehmen über, so sind laut Gesellschaftsvertrag die Stammanteile auf die Vereinigten Kaliwerke GmbH abzutreten. Jeder Gesellschafter wurde zur sofortigen Anzeige verpflichtet. Jene Beschränkung wurde am 15.03.1937 aufgehoben. Die Gesellschaft sollte zunächst bis zum 31.12.1953 bestehen. Stammeinlagen wurden durch nachfolgende Gesellschaften geleistet:
Adler-Kaliwerke AG, Oberröblingen; Anhaltische Salzwerke GmbH, Leopoldshall; Konsolidierte Alkaliwerke Westeregeln; Deutsche Solvay-Werke AG, Bernburg; Gewerkschaft Bergmannssegen, Lehrte; Gewerkschaft Burbach, Beendorf; Gewerkschaft Siegfried-Giesen, Hannover; Hallesche Kaliwerke, Schlettau; Kaliwerke Aschersleben, Aschersleben; Kaliwerke Neu-Staßfurt-Friedrichshall AG, Sehnde und Kaliwerke Salzdetfurth AG, Bad Salzdetfurth.
Zum Geschäftsführer der Vereinigten Kaliwerke GmbH wurde Karl Hartwig in Helmstedt bestellt. Am 16.12.1931 wurde auf Grund des Ablebens Karl Hartwigs am 19.11.1931 der Generaldirektor Simon Wölfel aus Magdeburg zum Geschäftsführer der Vereinigten Kaliwerke GmbH berufen.
Laufmeter: 0.1
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
14.04.2025, 8:12 AM CEST