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Streit um diverse Rechte in der Dünner Mark
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Auswärtiger Besitz des Hauses Lippe >> 6. Ulenburg >> 6.4. Dünne und Dünner Mark
1613-1617, 1628, 1666-1689
Enthaeltvermerke: enthält v.a.: Streit um ein Haus mit Kloster Quernheim (1613); Markgenossen von Dünne gegen Übertragung der Holzgrafschaft und Vogtei über Kloster Quernheim an Philipp zur Lippe (1614); Beschreibung der Rechte des Holzgrafen in der Dünner Mark (zu 1617); Einräumung eines Holzrechtes in der Dünner Mark durch Philipp Eberhard von Wrede, Herr der Ulenburg, an Georg Kleimann, Vogt von Reineberg (1628, vgl. L 51 Nr. 84); Klagen vor Alexander Günther von Wrede (1666/76); Forderung Mindens von Bäumen für die Artillerie (1683); Prozeß der Mahlleute von Dünne gegen den Förster Johann Cordt Schöttler (vgl. L 51 Nr. 43, 55, 71); Rechtfertigung Schöttlers; Prozeßakten in Sachen Markgenossen von Dünne gegen A.G. von Wrede über Holzrechte beim Gericht in Minden enthält auch: Schreiben an den Reichshofrat wegen des Prozesses gegen Minden über die Ulenburg (Bl. 9; zu L 51 Nr. 55)
Auswärtiger Besitz
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.