Betrieb von Gastwirtschaften, Alkoholmißbrauch: allgemeines
Vollständigen Titel anzeigen
Magistratsakten (1868-1930), T 379, Bd. 4
Magistratsakten (1868-1930)
Magistratsakten (1868-1930) >> Handel, Gewerbe, Industrie, Verkehr >> Wirtschaften, Gaststättengewerbe
1908 - 1910
Enthält u.a.: Korrespondenz mit auswärtigen Städten; Publikationen auswärtiger Städte und Institutionen; Erteilung von Konzessionen; Korrespondenz mit dem Deutschen Verein gegen den Mißbrauch geistiger Getränke in Berlin, mit dem Zentralverband zur Bekämpfung des Alkoholismus in Berlin / Berliner Zentralverband zur Bekämpfung des Alkoholismus, der Internationalen Vereinigung gegen den Mißbrauch geistiger Getränke in Berlin; Maßnahmen zur Bekämpfung übermässigen Alkoholgenusses; Korrespondenz mit der Heilstätte Burgberg-Bieber bei Gelnhausen; Satzungen des Vereins "Heilstätte Burgberg-Bieber", Sitz Frankfurt, 1908 (Bll. 17-18); Korrespondenz mit dem Frankfurter Gesamtverband gegen den Alkoholismus; Korrespondenz mit dem Internationalen Guttemplerorden (Loge Freistatt Nr. 594 und Loge Mainwacht Nr. 788), Fahrgasse 17; Geschäftsbericht des Deutschen Vereins gegen den Mißbrauch geistiger Getränke in Berlin für das Geschäftsjahr 1907 (Bl. 48); Abhalten des VI. Deutschen Abstinententags 1908 in Frankfurt, Versammlungsübersicht und Programm (Bll. 64-65); Bericht über den Abstinententag 1907 in Flensburg mit einem Anhang der Jahresversammlung der Guttempler-Vereinigung für Deutschlands Großloge II des I.O.G.T. e.V. (Bl. 66); Gewährung einer Beihilfe zur Wanderausstellung des Allgemeinen Deutschen Zentralverbandes zur Bekämpfung des Alkoholismus (Bremen) 1908; "Der Guttemplerorden in Urteilen", Hamburg 1908 (Bl. 61); Satzung des Allgemeinen Deutschen Zentralverbands zur Bekämpfung des Alkoholismus, 1906 (Bl. 62), Jahresbericht für 1905/06 (Bl. 67); Bericht über den Deutschen Abstinententag 1906 in Barmen-Elberfeld (Bl. 68); Gesuch des Guttemplerordens (Loge Freistatt Nr. 594, Loge Standhaft Nr. 8, Loge Vegetarierwacht Nr. 82, Loge Mainwacht Nr. 788) um Gewährung einer Subvention; Bericht des Blaukreuz-Verbandes Frankfurt, 1909 (Bl. 104); Geschäftsbericht des Deutschen Vereins gegen den Mißbrauch geistiger Getränke für 1908, 1909; Mitteilungsblätter des Deutschen Vereins gegen den Mißbrauch geistiger Getränke, März 1909 (Bl. 107), September 1910 (Bl. 208); Abhalten des Internationalen Kongresses gegen den Alkoholismus 1909 in London; Einladung zur 26. Jahresversammlung des Deutschen Vereins gegen den Mißbrauch geistiger Getränke 1909 in Nürnberg (Bll. 128-129); Einweihung des Hauses Burgwald bei Eberstadt bzw. Nieder-Ramstadt und Wiedereröffnung der Heilstätte Burgberg 1910; Zusammenstellung der Fragebögen über die Erfahrungen in 60 Städten mit einem Ortsstatut, das die Schankkonzessionen von einem Bedürfnis abhängig macht (Bll. 203ff.); Broschüre "Der Guttempler-Orden in Großherzogtum Hessen und Provinz Hessen-Nassau Distrikt 24", 1910 (Bl. 203c)
Magistratsaktei: 1966-51
Archivale
Band: 4
Deutscher Verein gegen den Mißbrauch geistiger Getränke
Deutscher Verein gegen den Alkoholismus
Zentralverband zur Bekämpfung des Alkoholismus
Berliner Zentralverband zur Bekämpfung des Alkoholismus
Internationale Vereinigung gegen den Mißbrauch geistiger Getränke
Guttemplerorden
Loge Freistatt
Loge Mainwacht
Loge Standhaft
Heilstätte Burgberg-Bieber
Loge Standhaft
IOGT
Independent Order of Good Templars
Frankfurter Gesamtverband gegen den Alkoholismus
Guttemplervereinigung für Deutschlands Großloge II des IOGT
Loge Vegetarierwacht
Blaukreuzverband
Heilstätte Haus Burgwald
Berlin
Gelnhausen
Flensburg
Barmen-Elberfeld
Eberstadt
Nieder-Ramstadt
Hessen/ Großherzogtum
Hessen-Nassau/ Provinz
Gaststätte
Konzession
Schankkonzession
Alkohol
Verein
Veranstaltung
Fürsorge
Loge
Geistlicher _Orden
Abstinenz
Ausstellung
Heilstätte
Gewerbe
Gesundheit
Fahrgasse 17
Alkoholismus
Krankheit
Spessart
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Instituts für Stadtgeschichte Frankfurt am Main.
20.08.2025, 12:25 MESZ