Belehnung Herzog Wilhelm Ludwigs von Württemberg mit den Herzogtümern Württemberg und Teck als Reichs- sowie mit den weiteren böhmischen und österreichischen Lehen, insbesondere mit Blaubeuren, durch Kaiser Leopold I.
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 82 Bü 62
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 82 Reichslehen und Regalien
Reichslehen und Regalien >> Akten
(1658) 1675-1676
Enthält u.a.: Anzeige über den Tod Herzog Eberhards III. von Württemberg (documentum mortis) vom 22. Juni 1675; drei böhmische Lehenindulte vom 3. Juli 1675, 19. Oktober 1675 und 22. Juli 1676; Unterlagen der zwecks stellvertretendem Empfang der Lehen nach Wien geschickten württembergischen Gesandtschaft (häufig als Konzept und Ausfertigung), insbesondere die Instruktion der beiden Gesandten, des Rats, Kammerherrn und brackenheimischen Obervogts Maximilian von Menzingen und des Oberrats Dr. Theodor Haseloff vom 20. Juli 1676 sowie Quittungen über bezahlte Taxen und ein Verzeichnis über den in Wien verschiedenen Amtsträgern verehrten Wein; Konzept des Reverses über den 1599 geschlossenen Vertrag von Prag vom 20. Juli 1676; eine Abschrift des Lehenbriefs über die böhmischen Lehen vom 5. Juli 1658; Erklärung der württembergischen Landschaft über eine freiwillige Beteiligung an den Kosten in Höhe von 1000 Reichstaler
Enthält auch: Verhandlungen über die Abwendung der vom schwäbischen Reichskreis respektive dem Herzogtum Württemberg zu tragenden Kriegslasten, insbesondere der Winterquartiere, für kaiserliche Truppen im Zuge des Holländischen Krieges, besonders auch ein summarischer Auszug von Berichten der Klöster, Städte und Ämter über die Winterquartiere und Verpflegung zweier kaiserlicher Regimenter vom 11. September 1676, ein summarisches Verzeichnis über die von kaiserlichen und alliierten Truppen zwischen 1672 und 1676 außerhalb der Winterquartiere verursachten Unkosten und Schäden sowie ein herzogliches Schreiben an den Kaiser vom 28. September, in dem der Herzog um die Verschonung des Herzogtums mit Winterquartieren bittet; Provisionierung der vor Philippsburg stehenden Kreistruppen sowie die Schleifung dieser Festung; Unterstützung für die Regentin der Grafschaft Ostfriesland, Christine Charlotte, geborene Prinzessin von Württemberg, gegen bischöflich-münsteranische Einquartierung in der Grafschaft
Darin: Skizze einer genealogischen Tafel, die die Abstammung Herzog Eberhards III. von Graf "Eberhard junior" zeigt
Enthält auch: Verhandlungen über die Abwendung der vom schwäbischen Reichskreis respektive dem Herzogtum Württemberg zu tragenden Kriegslasten, insbesondere der Winterquartiere, für kaiserliche Truppen im Zuge des Holländischen Krieges, besonders auch ein summarischer Auszug von Berichten der Klöster, Städte und Ämter über die Winterquartiere und Verpflegung zweier kaiserlicher Regimenter vom 11. September 1676, ein summarisches Verzeichnis über die von kaiserlichen und alliierten Truppen zwischen 1672 und 1676 außerhalb der Winterquartiere verursachten Unkosten und Schäden sowie ein herzogliches Schreiben an den Kaiser vom 28. September, in dem der Herzog um die Verschonung des Herzogtums mit Winterquartieren bittet; Provisionierung der vor Philippsburg stehenden Kreistruppen sowie die Schleifung dieser Festung; Unterstützung für die Regentin der Grafschaft Ostfriesland, Christine Charlotte, geborene Prinzessin von Württemberg, gegen bischöflich-münsteranische Einquartierung in der Grafschaft
Darin: Skizze einer genealogischen Tafel, die die Abstammung Herzog Eberhards III. von Graf "Eberhard junior" zeigt
1 Bü ( cm), Qu. 1-150 (136 fehlt)
Archivale
Haseloff, Theodor; Geheimer Regimentsrat, 1636-1679
Blaubeuren UL
Philippsburg KA
Prag [CZ]; Vertrag 1599
Wien [A]; Württembergische Gesandtschaft
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ