Handakte
Vollständigen Titel anzeigenLWL - Archivamt für Westfalen. Archiv des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe
Objekt beim Datenpartner
914, 120
Z.III.1.1-Z.III.16.3
914 Prof. Dr. Franz Petri
Prof. Dr. Franz Petri >> 01. Militärverwaltung Belgien/Nordfrankreich (MV) >> 01.01. In alphanumerischer Form strukturierte Überlieferung (Ordner A-Z) >> 01.01.01. Vorgänge aus dem unmittelbaren Tätigkeitsbereich der MV
1940-1944
Enthält: - Anordnung A 54/42 von M. Bormann - Verhandlungen mit allen germanisch-völkischen Gruppen - aus dem Führerhauptquartier; 12.08.1942, S. 001 - Rundschreiben des Reichsministers und Chefs der Reichskanzlei an die obersten Reichsbehörden und die dem Führer unmittelbar unterstehenden Dienststellen: Verhandlungen mit den germanisch-völkischen Gruppen in den besetzten Gebieten; Berlin, 06.02.1943, S. 002 - Entwurf von KVR Petri für eine durch den Militärbefehlshaber zu erlassende Anweisung an die Propaganda-Abteilung Belgien über die Zuständigkeit auf dem Gebiet der Kultur und des Buchwesens; O.U., 16.07.1941, (kult), S. 003-006 - Vermerk von KVR Petri über politische Aufsätze in der Zeitschrift Devlag; O.U., 13.10.1942, (kult), S. 007 - Vermerk von KVR Petri über positive Maßnahmen der MV im Wissenschaftssektor während des abgelaufenen Jahres; o.O., 30.05.1944, (kult), S. 008 - Jahresbericht der Gruppe Kultur der MV; o.O., 04.06.1941, (kult), S. 009- 036 - Zweiter Bericht der KVR Petri und Reese über Tätigkeit und Arbeitsziele der MV in Belgien auf dem Gebiet der Kultur; O.U., 15.11.1940, (kult), S. 037-113 - Vermerk von KVR Petri über eine Besprechung mit Monsignore van Wayenbergh, Rektor der Universität Löwen, wegen der Überfüllung der Universität Löwen; o.O., 03.12.1942, (kult), S. 114 - Vermerk von KVR Petri über eine Besprechung bei KVVCh Dr. von Craushaar zur Dienstverpflichtung der Studenten; o.O., 29.01.1943, (kult), S. 115 - Bericht des Referats kult/wiss für die Zeit vom 16.02. bis 30.06.1943; o.O., o.D., S. 116-119 - Vermerk von KVR Petri über den Empfang der belgischen Rektoren durch den MVCh am 19.03.1943 anläßlich der Maßnahmen zum Arbeitseinsatz der belgischen Studenten; o.O., 22.03.1943, (kult), S. 120-123 - Artikel "Besetzung und Revolution"; o.V., o.O., o.D., Übersetzung: 06.05.1944, S. 124-131 - Zweiter Bericht über die Tätigkeit der Sprachkontrollkommission von KVR Reese; o.O., 16.01.1941, (kult), S. 132-141 - Manuskript "§ 21 Hochschule und Wissenschaft" - [Beitrag Petris zum Abschlußbericht der Militärverwaltung Belgien/Nordfrankreich]; Korrekturexemplar, o.O., [1944], S. 143-215, vgl. auch Nr. 118 - Artikel "Kräfte und Gegensätze im belgischen Raum - im Kampf um das Neue Europa" von Ward Hermans; Auszug aus "Europas Neue Stimme" Nr. 12/13 vom 23.09.1943, S. 216-217 - Vorwort von Petri zu den 1943/44 vorbereiteten, aber nicht mehr gedruckten Sammelwerk über "Wallonien. Unbekanntes Grenzland"; o.O., o.D., S. 218-220
02 cm
Akten
Aktenbeschriftung: Ausgewählte polit.-kult. Stücke aus den MV-Handakten 1940-1944
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:26 MEZ
LWL - Archivamt für Westfalen. Archiv des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe
Objekt beim Datenpartner
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- LWL - Archivamt für Westfalen
- LWL - Archivamt für Westfalen. Archiv des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe
- Archiv des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (Archivtektonik)
- Nichtamtliche Überlieferung, Nachlässe, Sammlungen (Tektonik)
- Nachlässe (Tektonik)
- Prof. Dr. Franz Petri (Bestand)
- 01. Militärverwaltung Belgien/Nordfrankreich (MV) (Gliederung)
- 01.01. In alphanumerischer Form strukturierte Überlieferung (Ordner A-Z) (Gliederung)
- 01.01.01. Vorgänge aus dem unmittelbaren Tätigkeitsbereich der MV (Gliederung)