Mainz, 1595.03.13. Georg Hirnwurst, Dekan, und das Kapitel von St. Johannes in Mainz verkaufen mit Zustimmung des Erzbischofs zu Erbe dem ehrenachtbaren, wohlgelehrten Magister Heinrich Stoltz, Notar des Mainzer Stuhls, einen wüsten Platz auf Sankt Stephansberg, in der Immunität von St. Stephan, darauf früher zwei Behausungen gestanden, oben die eine der Stiftsvikarie St. Johannis Baptistae (unten der Gültenbrunnen) gen. zum Löwenstein, unten die andere Stiftsvikarie St. Katharina (A. oben die Behausung der Vikarie St. Mariae Magdalenae zu St. Stephan, hinten St. Thomasvikarie zu St. Stephen), zinst 17 Schillinge Heller der Präsenz von St. Stephan, 9 Schillinge Grundzins den Präbenden von St. Stephan - der untere Platz dem Stift St. Johannes 1 Pfund Heller 4 Schillinge, der obere Platz dem Stift St. Johannes 2 Pfund Heller, daneben 9 Schillinge Heller dem St. Bonifazius-Altar - für 50 fl. S. 1) das Stift, 2) Johann Schweickhard von Kronberg, Domscholaster zu Mainz, Propst von St. Alban und Generalvikar. "Der geben ist auff montag den dreyzehenden monattstag Martii [...] funffzehenhundert neüntzig fünff". Unterschrift des Notars Wolfgang Romhard.

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