0-1-14-1068 - 1104 Urkunden der Stadt Gerresheim: August Kempendick verkauft ein Grundstück zur Anlage eines Begräbnisplatzes
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0-1-14 Bürgermeistereien Gerresheim und Ludenberg (alt: Bestand XIV), 0-1-14-1076.0000
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14.03.1878
Enthält: August Kempendick, Landwirt zu Groß Vohlhaus bei Ratingen für sich und als Vormund seiner aus der Ehe mit der Lisette geb. Lipgens stammenden Tochter Lisette verkauft an Peter Cürten, Rentner, Beigeordneten der Stadt Gerresheim als Vertreter derselben wie auch der Gemeinde Ludenberg, Morp und Vennhausen zur Anlage eines Begräbnisplatzes (an der Dreherstraße) die im Grundbuch von Gerresheim Art. 94 eingetragene Parzelle Flru 16 Nr. 544/62, groß 3 Morgen 164 Ruten oder 99 ar 94 qm, Acker, Unter den Eichen, für 1090,50 Mark pro Morgen, also insgesamt 4268 Mark 70 Pfennig. Das Grundstück rührt her aus dem Nachlasse der zu Gerresheim + Helene Lipgens, und sie 1865 bei der Nachlaßteilung seiner Tochter und ihm zugefallen. Der Kaufpreis bleibt zu 5% auf dem Grundstück als Hypothek stehen. - Notariell. Notar F. A. C. Coninx Nr. 2763.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:11 MEZ