Eingabe ("Fernere Exceptiones") der Äbtissin Ursula von Kl. Heggbach, geb. Freiin von Stotzingen, und des Magistrats der Reichsstadt Biberach an den Reichskammerrichter gegen ein vom Ulmer Magistrat erwirktes Reichskammergerichtsmandat de relaxando arresto der baustettenschen, angeblich dem Hieronymus Neidthartt [Neithart in Ulm], in Wirklichkeit jedoch dem Kl. Heggbach und dem Biberacher Almosenkasten, gen. "Die Kapelle", niedergerichtlich unterworfenen Bauern Hans Frey, Bernh. Strohmaier (Stromayer) und Hans Rauch mit der Bitte um Kassation, verfaßt von [Prokurator, Advokat] Joh. Conr. Lasser
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Eingabe ("Fernere Exceptiones") der Äbtissin Ursula von Kl. Heggbach, geb. Freiin von Stotzingen, und des Magistrats der Reichsstadt Biberach an den Reichskammerrichter gegen ein vom Ulmer Magistrat erwirktes Reichskammergerichtsmandat de relaxando arresto der baustettenschen, angeblich dem Hieronymus Neidthartt [Neithart in Ulm], in Wirklichkeit jedoch dem Kl. Heggbach und dem Biberacher Almosenkasten, gen. "Die Kapelle", niedergerichtlich unterworfenen Bauern Hans Frey, Bernh. Strohmaier (Stromayer) und Hans Rauch mit der Bitte um Kassation, verfaßt von [Prokurator, Advokat] Joh. Conr. Lasser
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/7 T 1 Nr. 40
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/7 T 1 Salem betr. Heggbach
Salem betr. Heggbach >> 1. Titelaufnahmen
Speyer, 1696 Dez. 14
1 Heft (Reinschrift)
Archivale
Frey, Hans
Lasser, Joh. Konrad
Neidthart, Hieronymus; Ulm
Rauch, Hans
Strohmaier, Bernh.
Ursula; Äbtissin von Heggbach
Baustetten, Laupheim BC
Biberach an der Riß BC
Heggbach: Maselheim BC
Speyer SP
Ulm UL
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:41 MESZ