Vor den Richtern des Mainzer Stuhls, "anno [...] millesimo quadringentesimo octogesimo octavo, indictione sexta, die vero Jovis vicesima quinta mensis Septembris, pontificatus [...] Innocencii [...] octavi anno eius quinto, in camera computistarum prope capellam sancti Nicolai circa ambitum ecclesie Maguntine sita", schenken die Domvikare "Nicolaus Fabri", Präsenzmeister, und Johannes "Hill" von Lorch, als Testamentsvollstrecker des verstorbenen Domvikars Johannes "Lapicida" zu dessen Seelenheil den Hof oder das Haus zum großen und zum kleinen Nordeckel ("zu dem groißen und zu dem cleyn Nordeckell"), jetzt zu der Weiden ("Wydenn") genannt, zu einer Wohnung vereinigt, zwischen dem großen Paternoster ("groißen Pater noster" und dem Haus Lamperter gegenüber dem alten Schultheißen ("Altenschulteßen"), den der edle Herr Johannes Specht, Domherr, bewohnt, samt den Grundzinsen (18 Schilling Kölner (= 2 Pfd. 14 Schilling Heller) aus dem Hof zum großen Nordeckel ("Groißen Nordeckell") und 9 Schilling aus dem Haus zum kleinen Nordeckel ("Cleyn Nordeckell")), fällig auf Martini, den Herrn Bernhard von Breidenbach ("Bernhardus von Breydenbach"), Dekan, "Fridericus Kuchenmeister", Domkapitularen, Nikolaus Sack von Rüdesheim ("Rudeßheym") und "Gernandus Scheubelin(g)", Vikaren und Kistenmeistern ("computist.") des Doms, als Vertretern der Präsenz. Zeugen: Herr Johannes "Boß", Domvikar, Emmerich von Münzenberg ("Emmericus von Mintzenberg") und "Henricus Schulteti", Kleriker der Mainzer und Trierer Diözesen. Signet und Unterschrift des kaiserlichen Notars Hermann Quadheim ("Quaedheyn"), Klerikers der Kölner Diözese.

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