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Johann [von Merlau], Abt von Fulda, und Hermann von Buchenau,
Pfleger des Klosters, schließen mit Dekan Heinrich und dem Konvent von
Fulda eine Ve...
Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1421-1430
1425 September 22
Ausfertigung, Pergament, drei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel (Siegel Nr. 1 Fragment, Siegel Nr. 2 stark beschädigt, Siegel Nr. 3 zerbrochen)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno Domini millesimo quadringentesimovicesimoquinto in crastino festi beati Mathei apostoli et ewangeliste
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann [von Merlau], Abt von Fulda, und Hermann von Buchenau, Pfleger des Klosters, schließen mit Dekan Heinrich und dem Konvent von Fulda eine Vereinbarung, wie die an [Konrad III. von Dhaun], Erzbischof von Mainz, zu zahlenden jährlichen 605 Gulden aufgebracht werden sollen. Für die Zahlung sollen verwendet werden: Das Ungeld und der Zoll der Stadt Fulda, der dortige Weinpfennig, über den sie sich mit den Bürgern geeinigt haben, dazu die jährlichen Einnahmen für den Bau; ferner die 72 Gulden, die sie in der Stadt haben. Der Einnehmer soll in Absprache mit Dekan und Konvent ernannt werden und auf Abt, Pfleger, Dekan und Konvent vereidigt werden. Die Einnahmen soll er gemeinsam mit dem Dekan und dem ältesten Circator, derzeit Karl von Bibra, in einer Kiste, zu der jeder einen von drei Schlüsseln hat, aufbewahren. Daraus sollen sie an Weihnachten [Dezember 25] dem Erzbischof oder seinem Vertreter 302,5 Gulden zahlen. Weitere 302,5 Gulden zahlen sie an Johannis [Juni 24]. Über die Zahlungen sollen sie Quittungen fordern und Abt, Pfleger und Konvent Rechnung ablegen. Überzähliges Geld soll an Abt und Pfleger gezahlt oder anderweitig angelegt werden. Bei Geldmangel sollen sie aus anderen Einnahmen das nötige Geld zuschießen. Das Dreiergremium soll Abt, Pfleger und Konvent einen Treueid schwören. Kosten für Boten sollen die drei aus den Einnahmen tragen; für die Einnahmen sollen sie Quittungen erhalten. Krankheitshalber oder aus anderen Gründen ausscheidende oder abgesetzte Mitglieder des Dreiergremiums sollen binnen acht Tagen ersetzt werden. Sollten die 605 Gulden an Zinsen vom Erzbischof zurückgekauft werden, soll die Rente beim Abt (by unser herschaft und eptie) erhalten bleiben. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: [[jpg:hstam/Urk. 75/Urk. 75 Reichsabtei Fulda 1425 Sept.22 1.Sieg...
Vermerke (Urkunde): Siegler: Abt Johann
Vermerke (Urkunde): Siegler: Hermann von Buchenau, Pfleger
Vermerke (Urkunde): Siegler: Konvent von Fulda
Circator: Aufseher über die Arbeits- und Schlafsäle des Klosters.
Information on confiscated assets
Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.