Johann Kaspar von Stetten zu Kocherstetten, Buchenbach und Sachsenflur bestimmt als sein Testament: 1) Er will in der Pfarrkirche zu Kocherstetten neben seiner +Frau Rosina Brigitta, geb. von Liebenstein, begraben sein. 2) Die Eheabrede mit seiner Frau Sabina Amalia von Thüngen vom 28. November 1652 muß noch ausgefertigt werden. 3) Haupterbe ist sein 8jähriger Sohn Johann Friedrich, zu dessen Vormündern Johann Friedrich von Helmstatt, Friedrich von Bettendorf, Johann Albrecht von Gemmingen und Johann Georg von Lichtenstein ernannt werden; er soll evangelisch erzogen werden und studieren. 4) Lehenserben für den Fall des Todes seines Sohnes sind die Söhne +Wolf Eberhards von Stetten, Johann Ernst, Johann Heinrich und Wolf Christoph, deren Vormund er ist. Zeugen: Balthasar Reichler, Pfarrer zu Buchenbach, David Schwendt, Pfarrer, Johann Ley, Vogt, David Dürr, Schulmeister, alle zu Kocherstetten, sowie Hans Freimüller, Georg Schumacher und Michel Zerter. Siegler: Aussteller und die ersten 4 Zeugen
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Johann Kaspar von Stetten zu Kocherstetten, Buchenbach und Sachsenflur bestimmt als sein Testament: 1) Er will in der Pfarrkirche zu Kocherstetten neben seiner +Frau Rosina Brigitta, geb. von Liebenstein, begraben sein. 2) Die Eheabrede mit seiner Frau Sabina Amalia von Thüngen vom 28. November 1652 muß noch ausgefertigt werden. 3) Haupterbe ist sein 8jähriger Sohn Johann Friedrich, zu dessen Vormündern Johann Friedrich von Helmstatt, Friedrich von Bettendorf, Johann Albrecht von Gemmingen und Johann Georg von Lichtenstein ernannt werden; er soll evangelisch erzogen werden und studieren. 4) Lehenserben für den Fall des Todes seines Sohnes sind die Söhne +Wolf Eberhards von Stetten, Johann Ernst, Johann Heinrich und Wolf Christoph, deren Vormund er ist. Zeugen: Balthasar Reichler, Pfarrer zu Buchenbach, David Schwendt, Pfarrer, Johann Ley, Vogt, David Dürr, Schulmeister, alle zu Kocherstetten, sowie Hans Freimüller, Georg Schumacher und Michel Zerter. Siegler: Aussteller und die ersten 4 Zeugen
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt U 677
2/1/1/ww
Lit. T Nr. 23
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten
Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten >> Urkunden >> von Helmstatt >> 1640-1659
1653 (1653 Mai 14 Stetten)
Urkunden
Zeitgenöss. Abschr. des Notariatsinstruments des Ingelfinger Notars Albert Wölfing, Sekretärs der fränkischen Ritterschaft, Pap. Libell 8 Bl. - Rv.
Bettendorf, von; Friedrich
Dürr, David, Schulmeister zu Kocherstetten
Freimüller, Hans
Gemmingen, von; Johann Albrecht
Helmstatt, von; Johann Friedrich
Ley, Johann, Vogt zu Kocherstetten
Lichtenstein, von; Johann Georg
Liebenstein, von; Brigitta Rosina
Reichler, Balthasar, Pfarrer zu Buchenbach
Schuhmacher/Schumacher/Schumecher; Georg
Schwendt, David, Pfarrer zu Kocherstetten
Stetten, von; Johann Ernst
Stetten, von; Johann Friedrich
Stetten, von; Johann Heinrich
Stetten, von; Johann Kaspar
Stetten, von; Rosina Brigitta, geb. von Liebenstein
Stetten, von; Sabina Amalia, geb. von Thüngen
Stetten, von; Wolf Christoph
Stetten, von; Wolf Eberhard
Thüngen, von; Sabina Amalia
Wölfing, Albert, Notar zu Ingelfingen und Sekretär der fränk. Ritterschaft
Zerter, Michel
Buchenbach, Mulfingen KÜN
Ingelfingen KÜN
Kocherstetten, Künzelsau KÜN
Sachsenflur, Lauda-Königshofen TBB
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:09 MESZ
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