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Dolgesheim: Contz Obethall, Einwohner zu Dolgesheim, und seine Ehefrau Margreth verkaufen 1 fl. Geld Oppenheimer Währung Wiederkaufsgült, fällig a...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 3 Orte, Buchstabe D >> 3.9 Dolgesheim
1559 März 20
Leiningen, Grafschaft / Dolgesheim, Pfarrkirche
Orig. Perg., Siegel des Gerichts zu Dolgesheim (Mansshen, Schultheiß, Rauff Wilhelm, Hanns Fassert und Philips Ewald, Schöffen) fehlt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Der geben ist vff sontags nch dem Palmtag .....funfftzehennhundert vnnd in dem neun vnd funfftzigstenn
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Dolgesheim: Contz Obethall, Einwohner zu Dolgesheim, und seine Ehefrau Margreth verkaufen 1 fl. Geld Oppenheimer Währung Wiederkaufsgült, fällig an Martini, den Kirchenmeistern und Geschworenen der Kirche zu Dolgesheim für 20 fl. (zu je 26 Albus) und verlegen zu Unterpfand 1/2 Morgen Weingarten vff dem Drost (Angrenzer Philips Beir, Best Dichtelbach), 1 'klauer' in der Lutzelwisenn (Angrenzer die Frau von Neydess, die Franckenstein), 1 'klauer' daselbst, bey dem Sultzwege (Angrenzer Zimmermanns Hannss, Hanss Stalman), 1/2 M. Wiese in der Sauerwisen (Angrenzer Heinrich Meurer von Embssheim)
ZB 1936 Nr. 41
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.