Cameralisten und Professoren der Staats- Wissenschaften
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2.1. Philosophische Fakultät
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1791-1856
Enthält: Anfrage der Fakultät bei dem Kanzler, ob Vorschläge zur Besetzung der Professur für Staats-, Finanz- und Cameral- Wissenschaften zu machen seien, 30.3.1791; Bl. 1-4. - Bejahender Bescheid des Kanzellariats, 28.4.1791; Bl. 5. - Vorschläge der Fakultät, 11.9. 1791; Bl. 6-33. - Die Vorschläge in Erwägung gezogen, 17.12.1792 und 1.2.1793; Bl. 34-37. - Stumpf zum Prof. ordin. ernannt, 30.5.1798. - Verhandlungen und Vorschläge, 1798; Bl. 38-174. - Canzler zum Prof. ordin. ernannt. - Canzler beschwert sich über Bratt's ungebührliches Benehmen gegen ihn, 18.12.1806; Bl. 175. - Canzler gestorben. - Vorschläge zur Wiederbesetzung seiner Stelle sollen vorläufig nicht gemacht werden; Bl. 176. - ( s. genaueres in Akte Physiker Vol. I 58b - 60,61b ). - Holthoff, intermistischer Amtshauptmann, erbintet sich, über Polizei- und Cameral- Wissenschaften Vorlesungen zu halten, Dezember 1820; Bl. 177-178. - Verhandlungen der Fakultät und Antrag auf Gewährung des Gesuches; Bl. 179-193. - Abschlägige Ministerial-Verfügung, 30.1.1821; Bl. 194. - Schultze, F., zum Prof. ordin. und Direktor der Akademie Eldena ernannt, 31.12.1833; Bl. 195-196. - Baumstark, E., zum Prof. extr. der Staats- und Cameral- Wissenschaften ernannt, 14.5.1838; Bl. 197-198. - Derselbe kündigt Vorlesungen an, 2.6.1838; Bl. 199-200. - Derselbe zum Prof. ordin. ernannt,18.12.1841; Bl. 201-202. - Schober meldet sich zur Habilitation, 4.3.1843; Bl. 203-204. - Verhandlungen der Fakultät und Zurücknahme der Meldung, 22.5.; Bl. 205-223. - Vor der Habilitation des Dr. Alt für das Fach der Staatswissenschaften wird gewarnt durch Ministerial -Rescript, 24.12.1856; Bl. 224.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:29 MEZ