Georg Heyrenbach und Simon Abier zu Niederstaufen schulden an Georg Hanitz in der Neissenbrugg und Bartholome Elps zu Wolfgangsberg, Vormündern der von Conrad Schlachter zu Staufen hinterlassenen Kinder Georg, Barthlome und Agathe bei Abkaufung von deren von ihrem Vater ererbten Gotteshausgütern 270 Gulden, welche sie (mit Zustimmung des Priors Georg Weber zu Langnau) mit 13 1/2 Gulden zu verzinsen versprechen.
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Georg Heyrenbach und Simon Abier zu Niederstaufen schulden an Georg Hanitz in der Neissenbrugg und Bartholome Elps zu Wolfgangsberg, Vormündern der von Conrad Schlachter zu Staufen hinterlassenen Kinder Georg, Barthlome und Agathe bei Abkaufung von deren von ihrem Vater ererbten Gotteshausgütern 270 Gulden, welche sie (mit Zustimmung des Priors Georg Weber zu Langnau) mit 13 1/2 Gulden zu verzinsen versprechen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 470 M U 25
GU Weiler 21
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 470 M Langnau, Kloster, Münchner Ablieferung
Langnau, Kloster, Münchner Ablieferung >> Urkunden
1573 Dezember 18
Folio (Höhe x Breite)
Urkunden
Siegler: Der Prior und Hans Mayer, Ammann der Herrschaft Tettnang
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: m. 2 Siegeln
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: m. 2 Siegeln
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:31 MEZ
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