Ritter Hunold von Plettenbragt bekundet, er habe zwar dem Johannes von Medebike, Bürger in Soest (Susato), sein Recht an dem Haupthof "Witenchusen" [Wüstung, in der Urkunde von 1068 (Seibertz UB Nr. 29) mit dem Zusatz "ecclesie Odingen pertinentem scilicet in pago Sosaciensi iacentem" nach Schoppmann, Flurnamen des Kreises Soest (Soester Zeitschr. 52, 1936, S. 34) kommt der Flurname Wieting in der Gem. Brockhausen vor; vergl. auch Koske, Bördekataster von 1685] und den dazu gehörenden Gütern unter der Bedingung des Wiederkaufrechts verkauft, das Recht aber, das die Kirchen in Meschede und Oedingen (Odinge) an diesem Hof und den dazugehörenden Gütern hätten, habe er weder verkauft noch verpfändet noch leiste er irgendeinem der Erben und Nachfolger des Johannes betreffs dieses Rechtes Garantie. Vielmehr entzieht er diesem Teilrecht (beneficio ipsius iuris) ausdrücklich die Garantie (dewarando). Siegelankündigung des Ausstellers. Datum 1307 (1306) Feb. 13 (in crastino dominice Invocavit)

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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