Klage der Gräfin Sophie Eleonore von Erbach vor dem Reichshofrat bzw. vor dem Grafen von Hanau als subdelegiertem Richter gegen die Agnaten des Hauses Erbach, die Grafen Philipp Carl von Erbach-Fürstenau, Georg Wilhelm von Erbach-Erbach und Georg August von Erbach-Schönberg, wegen ihres Wittums, des Witwensitzes und der Vormundschaft über ihre beiden Töchter.
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Klage der Gräfin Sophie Eleonore von Erbach vor dem Reichshofrat bzw. vor dem Grafen von Hanau als subdelegiertem Richter gegen die Agnaten des Hauses Erbach, die Grafen Philipp Carl von Erbach-Fürstenau, Georg Wilhelm von Erbach-Erbach und Georg August von Erbach-Schönberg, wegen ihres Wittums, des Witwensitzes und der Vormundschaft über ihre beiden Töchter.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-Rep. 227 Nr. 27
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-Rep. 227 Nachlass Gräfin Sophie Eleonore von Erbach, geb. Schenk von Limburg-Sontheim
Nachlass Gräfin Sophie Eleonore von Erbach, geb. Schenk von Limburg-Sontheim >> Angelegenheiten der Grafschaft Erbach
1732-1735
Enthält: Schreiben des Konsulenten Jacob Carl Scheck und des Reichshofratsagenten Johann Heinrich von Middelburg an G. G. Loder, den Sekretär der Gräfin; Empfehlung des Konsulenten Scheck durch den Sommerhäuser Amtmann Johann Georg Erckert (1732) und Weiterleitung der Scheckschen Korrespondenz durch Erckert (1733).
1 Bü.
Archivale
Erbach, Sophie Eleonore; Gräfin
Erbach-Erbach, Georg Wilhelm; Graf
Erbach-Fürstenau, Philipp Carl; Graf
Erbach-Schönberg, Georg August; Graf
Erckert, Johann Georg, Regierungsrat und Amtmann zu Sommerhausen
Hanau, Grafen
Loder, G. G., Sekretär der Gräfin
Middelburg, von, ReichshofratsagentScheck, Jacob Carl, Konsulent und hohenlohe-schillingsfürst'scher Hofrat
Prozesse
Reichshofrat
Vormundschaft
Wittum
Witwensitz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ