Notiz über eine Abmachung, die Kurfürst Philipp von der Pfalz, sein Hofmeister und seine Räte zwischen Graf Heinrich von Zweibrücken-Bitsch, Amtmann zu Lützelstein, und Abt Heinrich zu Weißenburg herbeigeführt haben. Der Graf hatte vom Abt die Belehnung mit dem Dorf Hainfeld (Heinsfelt) gefordert, womit Georg von Ochsenstein (+) von Weißenburg belehnt gewesen war und das dem Grafen als Erben zustehe. Da der Abt seine Gerechtigkeit an dem Lehen mit anderen Obrigkeiten zu Edesheim (Odißheim) dem Domstift Speyer verkauft hat, soll der Graf sich an dieses wenden. Sollte ihm die Leihung des Lehens (lihung des gemelten lehens) verwehrt werden, soll der Abt dem Grafen vor dem Lehenrichter beistehen und gemeinsam mit dem Pfalzgrafen Forderungsbriefe an das Stift stellen, dass die Leihung erfolge.