Testament der Frau Werner Voss, geb. Katharina Natarp, vom 20. April 1613, verkündet am 28. April 1623.
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B-Testa, II 567
B-Testa Testamente
Testamente >> 1600-1699
1613 - 1623
Enthält: Ihr Haus an der Jüdevelderstraße zwischen Häusern des Herman Hermelinck und Berthold Brüningk vermacht sie ihrem Manne. Als Erben werden eingesetzt a. ihre Schwester Anna Natarp, Frau Korbmacher Johan Wilken, b. Henrich, Johan und Anna Conerinck, Kinder ihrer Schwester und des Berndt Conering, c. Philipp Natarp, Schneider, uff der Laer im Ksp. St. Mauritz, 2. ihr Bruder Steffen Natarp, gen. Eilert uff der Laer, 3. ihre Schwester Christine in Neuenhaus in der Grafschaft Bentheim, 4. ihre Mödder Anniken, Frau Keppel, 5. ihre Patin Elsken Keppel, 6. die Schwester des Philipp Natarp (oben c.) und dessen Tochter Enniken, 7. ihr Schwestersohn Johan Hoiman in Coesfeld, 8. ihr Schwestersohn Herman Hollinck und dessen Tochter Ennike, 9. Albert Eilers, Sohn ihres Bruders, 10. ihre Magd Maria Keppels. Zeugen: Notar Henrich Grevinck u. Herman Hermelinck. Von Rats wegen: Berndt Scholbroick.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:47 MEZ