Unterstützungsgesuche des Veit August, des Sigmund Christoph Veit Hermann, des Eduard, des Carl Ernst Sigmund, des Johann Friedrich Theodor Sigmund, des Wilhelm, und des Emil von Holzschuher
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E 49/II Nr. 600
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
1824 - 1843
Enthält:
1824 Mai 2: Extrakt eines Protokolls. Durch unerwartete Erhöhung des Zinsfußes für Staatskapitalien von 2 % auf 4 % erhält die Stiftung einen bedeutenden Überschuß. Dieser soll den jüngeren Familienmitgliedern zugute kommen, die sich im Studium, oder in Vorbereitung auf den Staatsdienst, oder beim Militär befinden.
Darauf beziehen sich die folgenden Gesuche um Unterstützung.
1833: Veit August v.H., der in München Jura studiert. Dabei ein Zeugnis des Rektorats der kgl. Universität München über dessen Studium und tadelloses Betragen.
1834: Gesuch des kgl. Kadetten (Sigmund Christoph Veit) Hermann v.H., der seit 1833 beim hiesigen 1. Chevaulegers-Regiment dient. Mitunterzeichner sind Johann Friedrich Carl v. Grundherr und Patrimonialrichter P(aul).W(ilhelm).Wagler, die Vormünder des Petenten. Dabei eine Kopie ihrer Vormundschaftsbestätigung des kgl. Kreis- und Stadtgerichts Nbg. Dabei Zeugnis über das tadellose Verhalten des Kadetten vom kgl. Divisionskommando.
1834: Gesuch des Eduard von Holzschuher, der beim hiesigen 1. Chevaulegers-Regiment "Kaiser Franz von Oesterreich" dient, mit Beilage.
1835: Gesuch des (Veit?) August v.H., stud. jur. in Heidelberg, nebst Zeugnissen.
1836: Gesuch des Vorigen, stud. jur. in Berlin, nebst Zeugnissen.
1838: Gesuch des Dr.jur. Rudolph v.H. für seinen Sohn Carl Ernst Sigmund, der seit 1837 an der Ingenieurs-Academie zu Wien eingeschrieben ist. Zeugnis von dort, gez. Brasseur, Oberst im Genie-Corps.
1839: Gesuch des kgl. Württembergischen Kammerherrn und Regierungsdirektors Carl v.H. aus Ulm für seinen ältesten Sohn Johann Friedrich Theodor Sigmund, der das Gymnasium in Ulm absolviert, in Stuttgart eine Prüfung abgelegt hat, und nun die Rechte studieren will.
1842: Gesuch des Dr. Rudolph v.H. für seinen 2. Sohn (Christoph) Wilhelm (Carl Sigmund), der in Erlangen mit dem Studium der Rechte begonnen hat.
1843: Gesuch des k. Württembergischen Staatsrats und Regierungspräsidenten Carl v.H., Stuttgart, für seinen 2. Sohn Emil, der 1842 die Prüfung in Stuttgart bestanden hat, und nun in Tübingen die Rechte studieren will.
1824 Mai 2: Extrakt eines Protokolls. Durch unerwartete Erhöhung des Zinsfußes für Staatskapitalien von 2 % auf 4 % erhält die Stiftung einen bedeutenden Überschuß. Dieser soll den jüngeren Familienmitgliedern zugute kommen, die sich im Studium, oder in Vorbereitung auf den Staatsdienst, oder beim Militär befinden.
Darauf beziehen sich die folgenden Gesuche um Unterstützung.
1833: Veit August v.H., der in München Jura studiert. Dabei ein Zeugnis des Rektorats der kgl. Universität München über dessen Studium und tadelloses Betragen.
1834: Gesuch des kgl. Kadetten (Sigmund Christoph Veit) Hermann v.H., der seit 1833 beim hiesigen 1. Chevaulegers-Regiment dient. Mitunterzeichner sind Johann Friedrich Carl v. Grundherr und Patrimonialrichter P(aul).W(ilhelm).Wagler, die Vormünder des Petenten. Dabei eine Kopie ihrer Vormundschaftsbestätigung des kgl. Kreis- und Stadtgerichts Nbg. Dabei Zeugnis über das tadellose Verhalten des Kadetten vom kgl. Divisionskommando.
1834: Gesuch des Eduard von Holzschuher, der beim hiesigen 1. Chevaulegers-Regiment "Kaiser Franz von Oesterreich" dient, mit Beilage.
1835: Gesuch des (Veit?) August v.H., stud. jur. in Heidelberg, nebst Zeugnissen.
1836: Gesuch des Vorigen, stud. jur. in Berlin, nebst Zeugnissen.
1838: Gesuch des Dr.jur. Rudolph v.H. für seinen Sohn Carl Ernst Sigmund, der seit 1837 an der Ingenieurs-Academie zu Wien eingeschrieben ist. Zeugnis von dort, gez. Brasseur, Oberst im Genie-Corps.
1839: Gesuch des kgl. Württembergischen Kammerherrn und Regierungsdirektors Carl v.H. aus Ulm für seinen ältesten Sohn Johann Friedrich Theodor Sigmund, der das Gymnasium in Ulm absolviert, in Stuttgart eine Prüfung abgelegt hat, und nun die Rechte studieren will.
1842: Gesuch des Dr. Rudolph v.H. für seinen 2. Sohn (Christoph) Wilhelm (Carl Sigmund), der in Erlangen mit dem Studium der Rechte begonnen hat.
1843: Gesuch des k. Württembergischen Staatsrats und Regierungspräsidenten Carl v.H., Stuttgart, für seinen 2. Sohn Emil, der 1842 die Prüfung in Stuttgart bestanden hat, und nun in Tübingen die Rechte studieren will.
Archivale
Indexbegriff Person: Brasseur, N (Oberst in Wien)
Indexbegriff Person: Grundherr, Johann Friedrich Karl
Indexbegriff Person: Holzschuher, August siehe auch Veit August
Indexbegriff Person: Holzschuher, Carl
Indexbegriff Person: Holzschuher, Carl Ernst Sigmund
Indexbegriff Person: Holzschuher, Christof Wilhelm Karl Sigmund
Indexbegriff Person: Holzschuher, Eduard
Indexbegriff Person: Holzschuher, Emil
Indexbegriff Person: Holzschuher, Johann Friedrich Theodor Sigmund
Indexbegriff Person: Holzschuher, Rudolf Dr.
Indexbegriff Person: Holzschuher, Sigmund Christof Veit Hermann
Indexbegriff Person: Holzschuher, Veit August
Indexbegriff Person: Wagler, Paul Wilhelm
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Darlehen und Hypotheken (Gläubiger)
Indexbegriff Person: Grundherr, Johann Friedrich Karl
Indexbegriff Person: Holzschuher, August siehe auch Veit August
Indexbegriff Person: Holzschuher, Carl
Indexbegriff Person: Holzschuher, Carl Ernst Sigmund
Indexbegriff Person: Holzschuher, Christof Wilhelm Karl Sigmund
Indexbegriff Person: Holzschuher, Eduard
Indexbegriff Person: Holzschuher, Emil
Indexbegriff Person: Holzschuher, Johann Friedrich Theodor Sigmund
Indexbegriff Person: Holzschuher, Rudolf Dr.
Indexbegriff Person: Holzschuher, Sigmund Christof Veit Hermann
Indexbegriff Person: Holzschuher, Veit August
Indexbegriff Person: Wagler, Paul Wilhelm
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Darlehen und Hypotheken (Gläubiger)
Berlin
Erlangen
Heidelberg
München
Stuttgart
Tübingen
Ulm
Wien
Unterstützung
Gesuch
Protokoll
Staatskapitalien
Zinsfuss Erhöhung
Familienstiftung
Studium
Staatsdienst
Militär
Jura
Universität Erlangen
Universität München
Universität Berlin
Universität Heidelberg
Gymnasium Ulm
Kadett
1. Chevaulegers-Regiment "Kaiser Franz von Oesterreich"
Divisionskommando
Patrimonialrichter
Kreis- und Stadtgericht Nürnberg
Vormundschaft
Kopie
Zeugnis
Betragen
Ingenieur-Akademie Wien
Oberst
Genie-Corps
Kammerherr kgl Württembergischer
Regierungsdirektor kgl Württembergischer
Aufnahmeprüfung
Staatsrat Württembergischer
Regierungspräsident Württembergischer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ