Nr. 1: Schenkung des Landes der Litauer (terram Lythwinorum) mit seinen Gebieten (partibus) Samaiten (Samayten), Karschauen (Karsow) und Rusye an HM Dietrich von Altenburg und den DO und Übertragung der Verwaltung und Gerichtsbarkeit dieses Fürstentums an den HM durch Kaiser Ludwig IV., 1337 [Dez. 16]; Nr. 2: Schenkung von 100 lb Wiener Pfennige, ertauscht von Abt Ebro und dem Konvent von Zwettl, an den DO durch Euphemia von Kuenring, Witwe des Rudolf von Pottendorf, ihre Söhne Heinrich gen. Hund, Konrad und Siboto, Otto von Berchtolstorf, Otto von Liechtenstein und ihre Frauen Euphemia und Alheidis [von Pottendorf], 1278 Dez. 10; Nr. 3: Schenkung der vom Aussteller erbauten St. Nikolaus-Kapelle in der Stadt Zistersdorf (Zysterstorf) an Abt Ebro und den Konvent von Zwettl zur Stiftung eines Seelgeräts durch den DO-Bruder Otto von Zysterstorf mit Zustimmung seiner Ehefrau Gisela, seiner Erben und seines Herrn Leutold [I.] von Chuenring[-Dürnstein], 1291 Mai 6; Nr. 4: Huldigung des Heinrich von Güntersberg (Günhtersberg), Ritter, und der Edelknechte Hasso von Wedel[l] zu Neuwedel[l] (Neuenwedel), Althans von Brederlow zu Dirschau (zu der Zow = zu Derzow), Klaus von Santze, Michael von Sydow und Konrad von der Marwiz namens aller Ritter und Edelleute in der Neumark sowie der Städte Arnswalde, Friedeberg [Neumark], Landsberg [Warthe], Soldin und Königsberg [Neumark] namens aller Städte der Neumark gegen HM Konrad von Jungingen, 140[2 Aug. 9]; Nr. 5: Zusicherung der bisherigen Privilegien durch HM Konrad von Jungingen anlässlich des Kaufs der Neumark von König Sigmund von Ungarn, [1402 Juli 25]; Nr. 6: Schenkung eines Teils des Kulmer Landes (Culmensis territorii) mit gen. zerstörten Burgen und gen. Orten an Christian, erster Bischof von Preußen, durch Herzog Konrad [I.] von Masowien und Kujawien zum Wiederaufbau der schon vor längerer Zeit von den Prußen (Pruthenis) zerstörten Burg Kulm (Culmen), 1222 Aug. 5; Nr. 7: Belehnung des HM Hermann [von Salza], dem Herzog Konrad [I.] von Masowien und Kujawien angeboten hatte, vom Kulmer Land (terra quae vocatur Culmen) und einem den Prußen benachbarten Gebiet aus das Land Preußen (terram Prussiae) zu erobern, mit dem von Herzog Konrad zu schenkenden Gebiet, mit den zu erobernden Teilen Preußens (totam terram, quam in partibus Prussiae conquiret) sowie mit den Regalien durch Kaiser Friedrich II., 1226 März [Goldene Bulle von Rimini]; Nr. 8: Übertragung des Kulmer Landes innerhalb gen. Grenzen und der Eroberungen [in Preußen] an den DO, der Hilfe gegen die Prußen und andere Ungläubige (contra Prutenos et alios saracenos) zugesagt hatte, durch Herzog Konrad [I.] von Masowien und Kujawien, 1230 Juni [Kruschwitzer Privileg]; Nr. 9: Abtretung aller seiner Rechte am Kulmer Land (territorio Chelmensi), sei es das, was Herzog Konrad [I. von Masowien] und der Bischof von Plock ihm geschenkt oder das, was sie ihm verkauft haben, an den DO durch Christian, erster Bischof von Preußen, 1230 [o.M. o.T.]; Nr. 10: Überlassung der Gerichtsbarkeit über eigene und fremde Untertanen, die auf Gütern der DOH Aichach und Blumenthal in seiner Herrschaft sitzen, ausgenommen die Blutgerichtsbarkeit in den drei hohen Fällen, an Kt Dietrich [den Greuel] und den Konvent der gen. Häuser durch Rudolf [I.] Pfalzgraf bei Rhein, Herzog zu Bayern, 1296 Juli 4; Nr. 11: Bestätigung dieses Privilegs durch die Brüder Rudolf [I.] und Ludwig [IV.] Pfalzgrafen bei Rhein, Herzöge zu Bayern, 1307 Feb. 24; Nr. 12: Bestätigung aller Besitzungen des DO in Pommern (in terra Pomeraniae) einschließlich der Ausbeutung der Salz- und Metallvorkommen durch König Heinrich [VII.] in Anerkennung der ihm durch Konrad von Gundelfingen, Lkt Fr, und andere DOR in Italien geleisteten Dienste, 1311 Juli 12; Nr. 13: Schenkung von 50 Mark Silber an den LM in Preußen durch Kunigunde, Witwe des Johann Trubatsch, 1257 [Nov. 30; fragmentarische Abschr., gestrichen]; Nr. 14: Vidimus des Bo., Propst des Augustiner[eremiten]klosters zu Stargard im Bistum Kammi n, und des Th. Vizepropst, Herr zu Scloteniz: Verbot Papst Innozenz [IV.] vom 28. Aug. 1246, die unmittelbar dem Papst unterstehenden Brüder des DO mit der Exkommunikation oder ihre Kirchen mit dem Interdikt zu belegen, 129[2] Okt. 25; Nr. 15: Beurkundung durch Erzbischof Albrecht von Preußen, [Estland] und Livland [und zu Riga]: Anerkennung des Schiedsspruchs der Bischöfe Heidenreich von Kulm (Cholmense), Ernst von Pomesanien und Heinrich von Ermland (Warmiense), seiner Suffragane, und des Markgrafen O[tto III.] von Brandenburg zwischen ihm und dem LM in Preußen wegen des Vorgehens gegen die Ungläubigen (in negotio Crucis et fidei et in aliis quae paci expediunt), der Rechte und Freiheiten des DO in Preußen und der Entschädigung des Erzbischofs mit 300 Mark Silber, 124[9] Jan. 10; Nr. 16: Vidimus des Erzbischofs Konrad von Köln: Bestätigung der Privilegien des DO am10. Apr. 1221 durch Kaiser Friedrich II., 1256 Aug. 10; Nr. 17: Aufnahme der DOH Mgh, [Stadt-]Prozelten, Neubrunn und Archshofen in Schutz und Schirm des Erzbischofs Gerhard [II.] von Mainz und Befreiung vom Zoll in seinem Gebiet gegen eine jährliche Gebühr von 80 lb, 1290 Feb. 20 [Auszug]; Nr. 18: Erteilung der Zollfreiheit zu Wasser und zu Land für von Hohensachsen an der Bergstraße ins DOH Sachsenhausen überführte Weingülten durch Kurfürst Ruprecht [I.] d.Ä., Pfalzgraf bei Rhein, 1355 [März 3; fragmentarische Abschr.]; Nr. 19: Befehl des HM Karl von Trier an Kt, Hkt (vicecommendatori) und Brüder des DOH Marburg über den Verkauf der Bücher und Pergamente aller im DOH Marburg, in dessen Häusern und Höfen sterbenden Kleriker und Brüder zugunsten der Fertigstellung der Elisabethkirche daselbst, 1314 Juli 6; Nr. 20: Schenkung des Landes der Litauer (terram Lytwinorum) mit seinen Gebieten Samaiten, Karschauen und Rusye an HM Dietrich von Altenburg und den DO und Übertragung der Verwaltung und Gerichtsbarkeit dieses Fürstentums an den HM durch Kaiser Ludwig IV., 1337 [Dez. 16]; Nr. 21: Übereignung von 40 Acker Holz gen. Hemelo [bei Schlabernrode], auf das die Lehenmannen Heinrich und Lippold von Almenhusen, Brüder, verzichtet haben, an das DOH Halle durch Markgraf Heinrich von Brandenburg und Landsberg, 1308 Aug. 30.

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