Kaiser Ludwig IV. verkündet, dass Markgraf Hermann von Baden zu Heidelberg vor ihn gekommen sei und in Anwesenheit seiner lieben Vettern und Fürsten, Ruprecht und Rudolf, Pfalzgrafen bei Rhein, sowie der Grafen Gerlach von Nassau, Eberhard von Württemberg, Eberhard von Werdenberg und anderer Herren, Grafen, Freien, Ritter und Knechte, erklärt habe, dass er an der Vogtei und dem Schirm des Klosters Herrenalb keinerlei Recht gehabt habe, als er diese mit Gewalt an sich gezogen hatte. Der Markgraf habe seinen diesbezüglichen Anspruch für sich und seine Erben widerrufen, es sei denn, es geschehe mit Wissen und Willen des Reiches und des Klosters, nach dem Wortlaut der Urkunde, die er ihm, dem Kaiser, dem Abt und dem Konvent des Klosters darüber gegeben habe
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Kaiser Ludwig IV. verkündet, dass Markgraf Hermann von Baden zu Heidelberg vor ihn gekommen sei und in Anwesenheit seiner lieben Vettern und Fürsten, Ruprecht und Rudolf, Pfalzgrafen bei Rhein, sowie der Grafen Gerlach von Nassau, Eberhard von Württemberg, Eberhard von Werdenberg und anderer Herren, Grafen, Freien, Ritter und Knechte, erklärt habe, dass er an der Vogtei und dem Schirm des Klosters Herrenalb keinerlei Recht gehabt habe, als er diese mit Gewalt an sich gezogen hatte. Der Markgraf habe seinen diesbezüglichen Anspruch für sich und seine Erben widerrufen, es sei denn, es geschehe mit Wissen und Willen des Reiches und des Klosters, nach dem Wortlaut der Urkunde, die er ihm, dem Kaiser, dem Abt und dem Konvent des Klosters darüber gegeben habe
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, D Nr. 255
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, D Kaiser- und Königsurkunden 1200 bis 1518
Kaiser- und Königsurkunden 1200 bis 1518 >> Ludwig der Bayer >> 1331-1347
1346 Februar 14
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Heidelberg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Druck: ZGO 6 (1855) S. 336 f.
Publiziertes Regest: RMB 1, Nr. 1021; RI 7,2, Nr. 355
Überlieferungsart: Ausfertigung
Druck: ZGO 6 (1855) S. 336 f.
Publiziertes Regest: RMB 1, Nr. 1021; RI 7,2, Nr. 355
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Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:12 MESZ
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