Böblingen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 54 Bü 2, 9
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 54 Bauernkrieg
Bauernkrieg >> 2. Akten >> 1. Österreichische Regierung in Württemberg >> 1.1. Österreichische Regierung in Württemberg >> Berichte der Oberämter: Alpirsbach - Böblingen
1524-1525
Enthält:
35) Der Vogt zu Böblingen berichtet von einem Untergebenen erfahren zu haben, dass die Bauern den Tag zuvor Pfullingen eingenommen, heute nach Bebenhausen ziehen und sodann in die Gegend von Böblingen kommen wollen. Sie sollen weiße Fahnen bei sich führen, worauf oben die Figur Gottes mit ausgespannten Armen, darunter die Mutter Gottes und an jedem Eck ein Hirschhorn zu sehen sei. Es werde allgemein angenommen, dass Herzog Ulrich sich in den nächsten Tagen als ihr Hauptmann zeigen werde. Er bittet dringend für sich und sein Amt um Rat und Hilfe, 7. April (Freitag nach Judica) 1525
36) Erhard Jäger berichtet dem Statthalter Wilhelm Truchsess von Waldburg, dass die Bauern im Oberamt von einem Ort in den anderen ziehen, von jedem Ort durch Gewalt rüstige Mannschaften mit sich nehmen und sich ihre Haufen immer mehr vermehren. Dem Vernehmen nach sollen sie Hirsau und Wildberg zuziehen, 23. April (Georgii) 1525, 2 Schriftstücke
37) Leonhard Breitschwert, Vogt zu Böblingen, der von der Regierung an Jörg Truchsess abgeschickt wurde, um ihn zu veranlassen, dass er bei der in ganz Württemberg überhand nehmenden Empörung und dem Eindringen der fremden Bauern in das Unterland nach Tübingen herab ziehen solle, meldet, dass er Jörg Truchsess bei Pfullendorf antratt. Jörg Truchsess komme der Aufforderung nach und werde über Tuttlingen und Balingen nach Tübingen zuziehen. Es sollen ihm übrigens etwa 400 Fußknechte beigeschafft werden. um hier und da Besatzungen auf einzelnen Plätzen einlegen zu können, 28. April 1525
38) Vogt Breitschwert fragt an, was er mit dem Rädelsführer Bernhard Esel, dem Maier zu Döffingen, tun soll, falls derjenige wieder nach Hause kommt, 21. Mai (Kreuzsonntag) 1525
35) Der Vogt zu Böblingen berichtet von einem Untergebenen erfahren zu haben, dass die Bauern den Tag zuvor Pfullingen eingenommen, heute nach Bebenhausen ziehen und sodann in die Gegend von Böblingen kommen wollen. Sie sollen weiße Fahnen bei sich führen, worauf oben die Figur Gottes mit ausgespannten Armen, darunter die Mutter Gottes und an jedem Eck ein Hirschhorn zu sehen sei. Es werde allgemein angenommen, dass Herzog Ulrich sich in den nächsten Tagen als ihr Hauptmann zeigen werde. Er bittet dringend für sich und sein Amt um Rat und Hilfe, 7. April (Freitag nach Judica) 1525
36) Erhard Jäger berichtet dem Statthalter Wilhelm Truchsess von Waldburg, dass die Bauern im Oberamt von einem Ort in den anderen ziehen, von jedem Ort durch Gewalt rüstige Mannschaften mit sich nehmen und sich ihre Haufen immer mehr vermehren. Dem Vernehmen nach sollen sie Hirsau und Wildberg zuziehen, 23. April (Georgii) 1525, 2 Schriftstücke
37) Leonhard Breitschwert, Vogt zu Böblingen, der von der Regierung an Jörg Truchsess abgeschickt wurde, um ihn zu veranlassen, dass er bei der in ganz Württemberg überhand nehmenden Empörung und dem Eindringen der fremden Bauern in das Unterland nach Tübingen herab ziehen solle, meldet, dass er Jörg Truchsess bei Pfullendorf antratt. Jörg Truchsess komme der Aufforderung nach und werde über Tuttlingen und Balingen nach Tübingen zuziehen. Es sollen ihm übrigens etwa 400 Fußknechte beigeschafft werden. um hier und da Besatzungen auf einzelnen Plätzen einlegen zu können, 28. April 1525
38) Vogt Breitschwert fragt an, was er mit dem Rädelsführer Bernhard Esel, dem Maier zu Döffingen, tun soll, falls derjenige wieder nach Hause kommt, 21. Mai (Kreuzsonntag) 1525
Dokument
Breitschwert, Leonhard; Vogt
Esel, Bernhard; Rädelsführer im Bauernkrieg
Jäger, Erhard
Truchsess, Jörg = Georg III. von Waldburg-Zeil; Bundeshauptmann
Truchsess, Wilhelm = Wilhelm der Ältere von Waldburg-Trauchburg; Statthalter
Balingen BL
Bebenhausen : Tübingen TÜ
Böblingen BB
Döffingen : Grafenau BB
Pfullendorf SIG
Pfullingen RT
Tübingen TÜ
Tuttlingen TUT
Berichte der Oberämter: Alpirsbach - Böblingen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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