Die Pfleger und Kirchenpröpste der Frauenkirche und des neuen Pfründhauses in Ingolstadt Gabriel Glescin, Pfarrer der Frauenkirche zu Ulm, Konrad Ulmer, Pfarrer zu St. Moritz, Hans Peringer und Peter Pemfelder, erteilen dem Herzog Heinrich von Landshut als ihrem "obersten Lehenherrn, Pfleger und Vogtherrn" Vollmacht, selbst oder durch einen seiner Räte und Diener die der Stadt Ulm anvertraute, von dem verstorbenen Herzog Ludwig für obige Stifte gewidmete Summe zu erheben und einzunehmen.
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Die Pfleger und Kirchenpröpste der Frauenkirche und des neuen Pfründhauses in Ingolstadt Gabriel Glescin, Pfarrer der Frauenkirche zu Ulm, Konrad Ulmer, Pfarrer zu St. Moritz, Hans Peringer und Peter Pemfelder, erteilen dem Herzog Heinrich von Landshut als ihrem "obersten Lehenherrn, Pfleger und Vogtherrn" Vollmacht, selbst oder durch einen seiner Räte und Diener die der Stadt Ulm anvertraute, von dem verstorbenen Herzog Ludwig für obige Stifte gewidmete Summe zu erheben und einzunehmen.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 207 M U 526
HStA München, GU Ingolstadt, Fasz. 31 U 494/a
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 207 M Ulm, Reichsstadt: Zugang Hauptstaatsarchiv München
Ulm, Reichsstadt: Zugang Hauptstaatsarchiv München >> Urkunden
1448 Juli 9 (Erchtag vor Margareth)
Urkunden
Aussteller: Gabriel Glescin, Pfarrer der Frauenkirche zu Ulm; Konrad Ulmer, Pfarrer zu St. Moritz; Hans Peringer; Peter Pemfelder
Zeugen: Ott Wynn, Bürger zu Ingolstadt; Berchtold Stängell, Bürger zu Ingolstadt
Siegler: Gabriel Glescin, Pfarrer der Frauenkirche zu Ulm; Konrad Ulmer, Pfarrer zu St. Moritz; Hans Peringer; Konrad Gläczel, Kämmerer zu Ingolstadt, anstatt Peter Pemfelder
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 Sg., Sg. 4 abg.
Zeugen: Ott Wynn, Bürger zu Ingolstadt; Berchtold Stängell, Bürger zu Ingolstadt
Siegler: Gabriel Glescin, Pfarrer der Frauenkirche zu Ulm; Konrad Ulmer, Pfarrer zu St. Moritz; Hans Peringer; Konrad Gläczel, Kämmerer zu Ingolstadt, anstatt Peter Pemfelder
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 Sg., Sg. 4 abg.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:55 MEZ
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