Erzbischof Conrad von Köln verleiht im Rückblick auf die von Rittern, Schöffen und Volk von Bonn erlittenen Beschädigungen durch feindliche Angriffe der Stadt (oppidum) Bonn Gräben und Mauern sowie die Vergünstigung, nach wie vor ihre Freiheiten und Gewohnheiten nach Schöffenspruch zu genießen mit Vorbehalt des Gerichtes, des Zolles und der Herbstbede von jährlich 100 Mark für sich und seine Nachfolger. Zeugen: Dompropst Conrad, Domdechant Goswin, Propst Gotfrid von Bonn, die Pröpste Arnold von St. Gereon, Heinrich von St. Severin, Lothar von St. Kunibert, Friedrich von Mariengraden, Bruder des Erzbischofs (fratre nostro); die Grafen Heinrich von Sayn, Wilhelm von Jülich, Dietrich von Hostaden (fratruele nostro); die Edelherren Dietrich von Milendunc, Walter von Brunshorn, Gerhard, Vogt von Köln, Marschall Hermann von Alfter, Truchseß Gerhard von Bernsau (-souwe), Schenk Hermann Fleck, Kämmerer Godefrid, Hermann von Vorste, Pannierer, Reynard, Marschall, Lupert, Schultheiß von Neuss, Ritter Godefrid, Ulrich Buc, Kämmerer, Gerhard, Küchenmeister. Dat. a. d. Milles. ducentesimo XL tercio. XV kal. aprilis pontificatus nostri anno sexto.