UAT 2/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. V
Enthält: Anwesend: Rektor Halbrütter, Kanzler Herbrand, Gerlach, Hafenreffer, Harprecht, Varnbüler, Hochmann, Magirus, Planer, Hamberger, Mogling, Müller, Mostlin, Zigler; 1.) Einladung von Rektor und Senat zum Magisterakt und -mahl auf Mittwoch. [UAT 2/5, Bl. 63']; 2.) Beschwerde des Sohns des Osswald über seine zweitägige Inkarzerierung: seine Anhörung; Aufforderung zur Räumung der Stadt innerhalb von acht Tagen, trotz seines Einspruchs. [UAT 2/5, Bl. 64]; 3.) Begehr der Theologen um Kopien der Supplik des Otho: Aufforderung an diese zur Zustellung von besonderen Konfessionsstellen an Otho mit einer Erklärung; dann weitere Beratung. [UAT 2/5, Bl. 64]; 4.) Supplik des Dr. Mögling um Verordnung von Pflegern für das Kind seines verstorbenen Sohnes Rudolf nach der Neuverheiratung von dessen Ehefrau: Verordnung von Johann Konrad Essich (Anm. 1) und Dr. Mögling selber. [UAT 2/5, Bl. 64]; 5.) Klage des Marx Stockhaimer über ausstehenden Lohn für die Heilung der Magd des Plieninger von der Pest: entspr. Verhandlung mit Plieninger. [UAT 2/5, Bl. 64']; 6.) Abzug oder Nachsteuer des Georg Dietman, Schwiegersohn des Mag. Hans König: Bericht des Dr. Entzlin über gewährten Nachlass des Abzugs nach Interzession beim Herzog [UAT 2/5, Bl. 64]; Anm. 1: MUT 176, 1.
Akte
Acta Senatus, Bd. V
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Gemeinfrei
17.12.2025, 09:42 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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