Friedrich Friesheimer (Frieshaimer) , Richter in Stadtamhof bei Regensburg, urteilt, dass Zinsansprüche des Stifts Rohr auf das Haus an der Regenbrücke in Stadtamhof vor anderen Gläubigern bedient werden und dass es niemandem ohne Wissen und Zustimmung des Stifts Rohr erlaubt ist, sein zinsbares Gut zu verkaufen. S=A
Vollständigen Titel anzeigen
Kloster Rohr Urkunden, BayHStA, Kloster Rohr Urkunden 345/a
Kloster Rohr Urkunden
Kloster Rohr Urkunden >> Urkunden
1473 März 12
Hinweis: Inseriert in Urkunde von 1474 VI 24 (= Nr. 355)
Urkunden
ger
Originaldatierung: Das recht hat sich ergangen an freitag an sand Gregorgen tag als man tzalt nach Kristi unnsres lieben herren gepurdt vierczehenhundert und darnach in dem drew und sibenczigistem jare.
Unternummer: a
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1473
Monat: 3
Tag: 12
Unternummer: a
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1473
Monat: 3
Tag: 12
Friesheimer: Friedrich, Richter von Stadtamhof
Stadtamhof (krfr.St. Regensburg): Richter
Regensburg (krfr.St.)
Rohr i.NB (Lkr. Kelheim), Augustinerchorherrenstift
Stadtamhof (krfr.St. Regensburg)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:35 MESZ