Mensel Thetinger und seine Ehefrau Brigitte beurkunden, daß Ludwig Ort, Rentmeister zu Marburg, ihnen gemäß eingerückter Urkunde vom gleichen Tag ...
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Urk. 17, 189
Urk. 17 Kloster Caldern - [ehemals: A II]
Kloster Caldern - [ehemals: A II] >> 1500-1550
1502 November 15
(A) Ausf. Perg. S. anh. gr. Wachs in nat. Schüssel. 24 mm Dm. Wappens. Gevierter Schild. Stechhelm m. Büffelhörnern. U: s . Ludwig vo' boinneburk.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum ut supra
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Mensel Thetinger und seine Ehefrau Brigitte beurkunden, daß Ludwig Ort, Rentmeister zu Marburg, ihnen gemäß eingerückter Urkunde vom gleichen Tag (1502, dinstags nach Martini) das ihm vom Kloster Caldern (Kaullern, Kallern) zu Erbleihe überlassene Haus beim Renthof in Marburg auf Lebenszeit gegen Entrichtung des dem Kloster schuldigen Zinses und etwaiger Erb- und Bodenzinsen gegeben hat. Früher hatte Heinrich Dusterwalt in dem Haus gewohnt. Ludwig Ort hatte es mit Zustimmung des Abtes von Arnsberg als Visitators des Klosters erhalten. Nach ihrem Tod fallen an ihn auch die beiden von Hensel gekauften Gärtchen am Haus, von denen dem Landgrafen von Hessen und Gabriel Breitrück (Breitrucken) Zins entrichtet werden muß.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Ludwig von Boyneburg, Statthalter an der Lahn (Lone).
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: (C) Abschr. K 269 fol. 2. Regest: Orth, Ernst: Beiträge zur Geschichte der Familie Orth 1454-1914 (Braunschweig 1914) S. 15.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: [Regest: Schunder Nr. 209]
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Mensel Thetinger und seine Ehefrau Brigitte beurkunden, daß Ludwig Ort, Rentmeister zu Marburg, ihnen gemäß eingerückter Urkunde vom gleichen Tag (1502, dinstags nach Martini) das ihm vom Kloster Caldern (Kaullern, Kallern) zu Erbleihe überlassene Haus beim Renthof in Marburg auf Lebenszeit gegen Entrichtung des dem Kloster schuldigen Zinses und etwaiger Erb- und Bodenzinsen gegeben hat. Früher hatte Heinrich Dusterwalt in dem Haus gewohnt. Ludwig Ort hatte es mit Zustimmung des Abtes von Arnsberg als Visitators des Klosters erhalten. Nach ihrem Tod fallen an ihn auch die beiden von Hensel gekauften Gärtchen am Haus, von denen dem Landgrafen von Hessen und Gabriel Breitrück (Breitrucken) Zins entrichtet werden muß.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Ludwig von Boyneburg, Statthalter an der Lahn (Lone).
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: (C) Abschr. K 269 fol. 2. Regest: Orth, Ernst: Beiträge zur Geschichte der Familie Orth 1454-1914 (Braunschweig 1914) S. 15.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: [Regest: Schunder Nr. 209]
Altes Repertorium A II Nr. 3, S. 219 Nr. 18
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ