Cunlin Specker, gen. Fritz, von Wilflingen schwört nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis, in das er wegen Friedensbruch gelangt war, seiner gnädigen Frau, Frau Barbara Schenkin, Wwe., zu Wilflingen (Wilfflingen), geb. Truchsessin zu Bichishausen (Bichißhusen), Urfehde und verpflichtet sich, unter gen. Bedingung 90 rh fl zu bezahlen. Als Bürgen stellt der A. die ehrbaren Michel Specker, seinen Bruder, Hanns Lieb d. A., Hanns Lieb d. J., Jörg Gartenflys, Haintz Wilhalm, Jörg Specker, Cu(o)li Lacher, alle aus Wilflingen, sowie Hanns Haß von Blochingen, Melchior Haß von Beuren (Burren) und die Gebrüder Jörg und Hanns die Payer von Hundersingen.
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Cunlin Specker, gen. Fritz, von Wilflingen schwört nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis, in das er wegen Friedensbruch gelangt war, seiner gnädigen Frau, Frau Barbara Schenkin, Wwe., zu Wilflingen (Wilfflingen), geb. Truchsessin zu Bichishausen (Bichißhusen), Urfehde und verpflichtet sich, unter gen. Bedingung 90 rh fl zu bezahlen. Als Bürgen stellt der A. die ehrbaren Michel Specker, seinen Bruder, Hanns Lieb d. A., Hanns Lieb d. J., Jörg Gartenflys, Haintz Wilhalm, Jörg Specker, Cu(o)li Lacher, alle aus Wilflingen, sowie Hanns Haß von Blochingen, Melchior Haß von Beuren (Burren) und die Gebrüder Jörg und Hanns die Payer von Hundersingen.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Nr. 42
Wilflingen, Anhang
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden
Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden >> Wilflingen
1485 Oktober 22 (Sa n. St. Gallen Tag)
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg
Urkunden
Siegler: auf Bitten des A. und der Bürgen l) Junker Ludwegg Spa(e)t; 2) Jacob Ha(e)rdlin, Bm. zu Riedlingen (Ru(e)dlingen).
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 1) D.: am Vrphödt Conlin Speckher so vier zehenhundert acht Jar; Hett Ain leibesstraff magen werd[en]; No 2; A[nn]o 1408 2) Die Urkunde weist das Datum 1408 (Sa n. St. Gallentag) auf. Hierbei handelt es sich offensichtlich um einen Schreibfehler, da Wilfl
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 1) D.: am Vrphödt Conlin Speckher so vier zehenhundert acht Jar; Hett Ain leibesstraff magen werd[en]; No 2; A[nn]o 1408 2) Die Urkunde weist das Datum 1408 (Sa n. St. Gallentag) auf. Hierbei handelt es sich offensichtlich um einen Schreibfehler, da Wilfl
Gartenflys, Jörg, Wilflingen
Ha(e)rdlin, Jacob, Bürgermeister zu Riedlingen
Haß, Hanns, Blochingen
Haß, Melchior, Beuren
Lacher, Cu(o)li, Wilflingen
Lieb, Hanns d.A., Heiligenpfleger, Wilflingen
Lieb, Hanns d.J., Wilflingen
Payer, Hanns, Hundersingen
Payer, Jörg, Hundersingen
Spa(e)t, Ludwegg, Junker
Specker, Cu(o)nlin, gen. Fritz, Wilflingen
Specker, Jörg, Wilflingen
Specker, Michel, Wilflingen
Wilhalm, Haintz, Heiligenpfleger, Wilflingen
Beuren, Mengen SIG
Bichishausen, Münsingen RT
Blochingen, Mengen SIG
Hundersingen, Herbertingen SIG
Riedlingen BC
Wilflingen, Langenenslingen BC
Friedensbruch
Urfehden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:44 MESZ
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