A: Pfalzgraf Ludwig VI. von der Pfalz, Statthalter der oberen kurfürstlichen Pfalz. S: Kurfürst Friedrich III. von der Pfalz, Vater von A. E: Jakob Meusl, Richter des Klosters Michelfeld, seine Frau Elisabeth und seine Erben. Betreff: Verkauf des Blechhammers zu Rauhenstein mit seiner Hammergerechtigkeit und allen Zugehörungen samt einem Söldengütlein am Berg, auf dem jetzt Leonhard Hafner wohnt, um eine Summe Geldes. Der von Kurfürst Ludwig V. von der Pfalz dem Kloster Michelfeld um 250 Gulden rhein. verkaufte jährliche Ewigzins von 6 Gulden, 4 Schillingen und 24 Pfennigen (= Urkunde Nr. 434) sowie der Zehnt von dem Hammer zu Rauhenstein sollen aus Gnaden dem Meusl zufallen. Auch soll es dem Meusl erlaubt sein, bei dem Hammer auf eigene Kosten eine Mahlmühle zu errichten und aus dem Blechhammer einen Eisen- oder Schienhammer zu machen. Dafür sollen Meusl, seine Frau und seine Erben verpflichtet sein, dem Kloster Michelfeld jährlich 50 Gulden zu rechtem Grund- und Herrenzins zu reichen. Mit inserierter Urkunde Pfalzgraf Johanns (von Pfalz-Neumarkt) vom 17. März 1427 (= Urkunde Nr. 122).

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Staatsarchiv Amberg
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