Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Kurfürst Johann Friedrich, auch gemeinsam mit Herzog Moritz von Sachsen und dem Erzbischof von Köln. - Dabei: Vom Landgrafen und Kurfürsten vollzogenes, aber nicht ausgegangenes Schreiben an Statthalter und Räte zu Wolfenbüttel
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.106 Sachsen >> 3.106.2 Sachsen, Ernestinische Linie >> 3.106.2.1 Kurfürsten und Herzöge
21. April - 13. Mai 1546
Enthält: 1546 April 21 - Mai 13. Erörterung der Frage, ob die zu Kassel gefangen gehaltenen Parteigänger Herzog Heinrichs von Braunschweig frei gelassen werden sollen. Kaiserliches Mandat wegen des Bistums Naumburg
Enthält: Protest des Kurfürsten gegen Julius Pflugs angemaßten Titel eines Bischofs. Die Truppenwerbungen Markgraf Albrechts von Brandenburg. Unterredung des Landgrafen zu Speyer mit dem Kaiser über die nachbarlichen Gebrechen zwischen dem Kurfürsten und Herzog Moritz von Sachsen und über Herzog Heinrich. Regensburger Kolloquium. Wormser Abschied. Aufforderung des Kurfürsten an Eberhard v.d. Tann und Magister Franz Burkhard, von Worms nach Regensburg zu gehen. Graf Wilhelm von Nassau mit Erlegung des dritten Doppelmonats rückständig. Aufbringung des dem Kurfürsten und Landgrafen für den letzten braunschweigischen Defensionszug noch schuldig gebliebenen Restes durch die Stände. Herzog Moritz vermittelt zwischen Herzog Heinrich und dem Kurfürsten und Landgrafen. Tagsatzung in den nachbarlichen Gebrechen zwischen dem Kurfürsten und Herzog Moritz zu Naumburg
Enthält: der Kurfürst übersendet Abschriften (Siehe Nr. 2649.): Verhandlungen seiner, des Herzogs und des Landgrafen Räte zu Grimma, Abschied daselbst und Vorschläge der hessischen Räte zur Beilegung der Irrungen. Antwort des Herzogs in Preußen auf das vermöge des Frankfurter Abschiedes an ihn gerichtete Schreiben wegen des Erzbischofs von Köln und in den Religionsangelegenheiten. Einräumung der Güter des Schwartz Albrecht an den Knecht Kochhans, mit Ausnahme des dem Schwartz Johann eingetanen Hauses und Hofes. Schmähschrift gegen Herzog Moritz und den Landgrafen. Ausschreiben an die sächsischen Stände, sich in Regensburg zur Versammlung der Evangelischen einzufinden. Der Rat der Stadt Braunschweig antwortet wegen Verlängerung des Schmalkaldischen Bundes. Zulage für Herzog Wilhelm von Braunschweig. 'Bestrickung' Hennig Holsteins. Schreiben Innsbrucks an Herzog Ulrich von Württemberg und den Landgrafen wegen Bestrafung eines Mörders. Maßnahmen gegen Herzog Heinrichs Anhänger Adrian und Melchior v. Steinberg, Christoph und Ludolf v. Bortfeld und Andere. Franz v. Halle von Hans Berner festgesetzt
Enthält: Lübeck schreibt seinetwegen. Der Stadt Braunschweig sollen ihre über den dritten Doppelmonat hinaus gehenden Kosten ersetzt werden. Der Schultheiß zu Eisenach soll in Kassel das für den Kurfürsten bestimmte, in Frankfurt gemäß dem Wormser Abschied erhaltene Geld in Empfang nehmen. Zitation des Landgrafen in Sachen der Vormundschaft Herzog Erichs von Braunschweig-Kalenberg. Entschädigung des Herrn von Plesse aus dem Landschatz des Landes Braunschweig-Wolfenbüttel lehnt der Landgraf ab. Auf Anregung Straßburgs schreiben die Kurfürsten von Sachsen und von der Pfalz sowie der Landgraf gemeinsam an Frankreich zugunsten der bedrängten Protestanten. Der Landgraf übersendet beiden Sachsen und dem Erzbischof von Köln Schreiben der Pfalzgrafen Kurfürst Friedrich und Ott Heinrich wegen der Ermordung des Spaniers Johannes Diaz durch dessen Bruder in Neuburg, wegen des Prozesses gegen den in Innsbruck festgesetzten Mörder und Einwirkung auf den Kaiser in dieser Sache. Siehe Nr. 2919
Enthält: Protest des Kurfürsten gegen Julius Pflugs angemaßten Titel eines Bischofs. Die Truppenwerbungen Markgraf Albrechts von Brandenburg. Unterredung des Landgrafen zu Speyer mit dem Kaiser über die nachbarlichen Gebrechen zwischen dem Kurfürsten und Herzog Moritz von Sachsen und über Herzog Heinrich. Regensburger Kolloquium. Wormser Abschied. Aufforderung des Kurfürsten an Eberhard v.d. Tann und Magister Franz Burkhard, von Worms nach Regensburg zu gehen. Graf Wilhelm von Nassau mit Erlegung des dritten Doppelmonats rückständig. Aufbringung des dem Kurfürsten und Landgrafen für den letzten braunschweigischen Defensionszug noch schuldig gebliebenen Restes durch die Stände. Herzog Moritz vermittelt zwischen Herzog Heinrich und dem Kurfürsten und Landgrafen. Tagsatzung in den nachbarlichen Gebrechen zwischen dem Kurfürsten und Herzog Moritz zu Naumburg
Enthält: der Kurfürst übersendet Abschriften (Siehe Nr. 2649.): Verhandlungen seiner, des Herzogs und des Landgrafen Räte zu Grimma, Abschied daselbst und Vorschläge der hessischen Räte zur Beilegung der Irrungen. Antwort des Herzogs in Preußen auf das vermöge des Frankfurter Abschiedes an ihn gerichtete Schreiben wegen des Erzbischofs von Köln und in den Religionsangelegenheiten. Einräumung der Güter des Schwartz Albrecht an den Knecht Kochhans, mit Ausnahme des dem Schwartz Johann eingetanen Hauses und Hofes. Schmähschrift gegen Herzog Moritz und den Landgrafen. Ausschreiben an die sächsischen Stände, sich in Regensburg zur Versammlung der Evangelischen einzufinden. Der Rat der Stadt Braunschweig antwortet wegen Verlängerung des Schmalkaldischen Bundes. Zulage für Herzog Wilhelm von Braunschweig. 'Bestrickung' Hennig Holsteins. Schreiben Innsbrucks an Herzog Ulrich von Württemberg und den Landgrafen wegen Bestrafung eines Mörders. Maßnahmen gegen Herzog Heinrichs Anhänger Adrian und Melchior v. Steinberg, Christoph und Ludolf v. Bortfeld und Andere. Franz v. Halle von Hans Berner festgesetzt
Enthält: Lübeck schreibt seinetwegen. Der Stadt Braunschweig sollen ihre über den dritten Doppelmonat hinaus gehenden Kosten ersetzt werden. Der Schultheiß zu Eisenach soll in Kassel das für den Kurfürsten bestimmte, in Frankfurt gemäß dem Wormser Abschied erhaltene Geld in Empfang nehmen. Zitation des Landgrafen in Sachen der Vormundschaft Herzog Erichs von Braunschweig-Kalenberg. Entschädigung des Herrn von Plesse aus dem Landschatz des Landes Braunschweig-Wolfenbüttel lehnt der Landgraf ab. Auf Anregung Straßburgs schreiben die Kurfürsten von Sachsen und von der Pfalz sowie der Landgraf gemeinsam an Frankreich zugunsten der bedrängten Protestanten. Der Landgraf übersendet beiden Sachsen und dem Erzbischof von Köln Schreiben der Pfalzgrafen Kurfürst Friedrich und Ott Heinrich wegen der Ermordung des Spaniers Johannes Diaz durch dessen Bruder in Neuburg, wegen des Prozesses gegen den in Innsbruck festgesetzten Mörder und Einwirkung auf den Kaiser in dieser Sache. Siehe Nr. 2919
Sachakte
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BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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