Michael, Abt des Kosters Windberg, bekennt, daß Thoma Schmol, Schuhmacher in Windberg, und seine Frau Margaretha das Leibgedingshäusl mit Garten, das an das Grundstück des Geörg Valckhover anstößt, und das mit Leibgedingsbrief vom Juli 1657 der Frau Margaretha verschrieben ist, Wolf Ziblinger und seiner Frau Barbara verkauft haben. Die Kaufsumme und die jährlichen Leistungen aus dem Häusl überläßt der Abt aus "großen ursachen" dem Hofrichter Johann Khnod und seiner Frau Barbara als Leibgeding. S: Kloster Windberg.
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Michael, Abt des Kosters Windberg, bekennt, daß Thoma Schmol, Schuhmacher in Windberg, und seine Frau Margaretha das Leibgedingshäusl mit Garten, das an das Grundstück des Geörg Valckhover anstößt, und das mit Leibgedingsbrief vom Juli 1657 der Frau Margaretha verschrieben ist, Wolf Ziblinger und seiner Frau Barbara verkauft haben. Die Kaufsumme und die jährlichen Leistungen aus dem Häusl überläßt der Abt aus "großen ursachen" dem Hofrichter Johann Khnod und seiner Frau Barbara als Leibgeding. S: Kloster Windberg.
Kloster Windberg Urkunden, BayHStA, Kloster Windberg Urkunden 1040
Kloster Windberg Urkunden
Kloster Windberg Urkunden >> 1601-1777
1661 Februar 15
Fußnoten:
1) Gotteszell (LK Viechtach)
1) Gotteszell (LK Viechtach)
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: anhangendes Sekretsiegel in Holzkapsel, Deckel fehlt. Eigenhändige Unterschrift des Abtes Michael unter der Plica links.
Überlieferung: Original
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Windberg
Vermerke: RV: Crafft eines an brief endtgesezten dato mit dem Hofrichter Johann Khnoden wegen seines hinderstendigen bestallungs... vermög dessen abrechnungen vorgangner güettlichen Vergleichung, sein ihme Khnoden unnd seinen Erben Inserierte zwen leib auf seinen RV: Sohn Frater Franzen Conventuale alhir. Und seiner Tochter Anna Catharina, aus Goteszell(1) also das diß leibgeding ins RV: khonfftig: uf dise zween leib unnd den Schmoll unnd sein Hausfrau ungiltig todt unnd ab sein geben zu urkhund dessen sich ihr Hochw. Herrn Prälath und Prior RV: an statt deß exempten Convents alher aigenhendig underschriben. Geschechen alhi zu Windberg den RV: 13 Martii anno 1666. Michael Abbas manu propria.; Joseph Ried manu propia cum conventu.
Medium: A = Analoges Archivalie
Erläuterung des Schadens: durch Feuchtigkeit Schrift großteils schwer leserlich bis unle
Jahr: 1661
Monat: 2
Tag: 15
Überlieferung: Original
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Windberg
Vermerke: RV: Crafft eines an brief endtgesezten dato mit dem Hofrichter Johann Khnoden wegen seines hinderstendigen bestallungs... vermög dessen abrechnungen vorgangner güettlichen Vergleichung, sein ihme Khnoden unnd seinen Erben Inserierte zwen leib auf seinen RV: Sohn Frater Franzen Conventuale alhir. Und seiner Tochter Anna Catharina, aus Goteszell(1) also das diß leibgeding ins RV: khonfftig: uf dise zween leib unnd den Schmoll unnd sein Hausfrau ungiltig todt unnd ab sein geben zu urkhund dessen sich ihr Hochw. Herrn Prälath und Prior RV: an statt deß exempten Convents alher aigenhendig underschriben. Geschechen alhi zu Windberg den RV: 13 Martii anno 1666. Michael Abbas manu propria.; Joseph Ried manu propia cum conventu.
Medium: A = Analoges Archivalie
Erläuterung des Schadens: durch Feuchtigkeit Schrift großteils schwer leserlich bis unle
Jahr: 1661
Monat: 2
Tag: 15
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:35 MESZ